Waldfeucht: Waldfeuchter Weihnachtsmarkt: Nikolaus dreht seine Runden

Waldfeucht: Waldfeuchter Weihnachtsmarkt: Nikolaus dreht seine Runden

Auf der Brabanter Straße wehte ein kräftiges Lüftchen, das gleichzeitig auch wohlriechend war, denn die Gewerbegemeinschaft Waldfeucht hatte zum neunten Weihnachtsmarkt eingeladen.

Schon am Vormittag hatten der Vorsitzende Johannes Nießen und der Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen, der auch die Schirmherrschaft übernommen hatte, die ersten Gäste begrüßt. Doch am Nachmittag boomte es sprichwörtlich im historischen Ortskern.

Begeistert von den Leckereien waren auch Celine Jakobs und ihre Cousine Luna aus dem Selfkant, die sich eine Waffel schmecken ließ. Ihre achtjährige Cousine bevorzugte einen Schokoladen-Crêpe.

Doch nicht nur Leckereien gab es. So machte sich Josef Borgans aus Süsterseel nebst Gattin etwa auf die Suche nach einer geeigneten Uhr. Auch wenn sie nicht fündig wurden, waren sie sichtlich beeindruckt von der gemütlichen Atmosphäre. Tischdekorationen und Weihnachtsschmuck waren an diesem Tag natürlich auch ein Renner. Ein kleiner Likör sorgte für die gewisse Wärme.

Die Jahrgangsstufe 13 vom St. Ursula Gymnasium nahm den Weihnachtsmarkt zum Anlass, um ihre Klassenkasse aufzufüllen. Ähnliches führten Heinz Eschweiler und sein Kollege von der JVA Heinsberg im Schilde, denn zum einen machten sie den Knastladen publik, der im Internet unter www.knastladen.de zu finden ist, und zum anderen wollten sie mit dem Erlös der verkauften handgefertigten Weihnachtsdekoration wieder die Materialkasse der JVA auffüllen. „Alle Artikel wurden im Rahmen einer arbeitstherapeutischen Maßnahme von jugendlichen Strafgefangenen in Handarbeit und mit Weißtonkeramik hergestellt”, sagte der Justizbeamte Heinz Eschweiler.

Demnächst soll der EM-Bär im Netz wieder ein Renner sein. Doch auch Bücher stimmten auf die Weihnachtszeit ein, Monika und Manfred Panhausen mit ihren beiden Kindern kamen aus Mindergangelt, um den Weihnachtsmarkt zu besuchen.

Auch das Imkermobil lockte wieder unzählige Besucher an. Das war besonders erfreulich für Alois Huben und Maria Schmitz, denn ihr einheimisches Naturprodukt fand wieder reißenden Absatz.

Zahlreiche schlendernde Fußgänger machten beim Anblick der Holzfiguren der beiden Schnitzer Hans Zaunbrecher und Karl Schöbben große Augen, so auch Marc und Diana Welters aus Schalbruch. Gerda Poot aus Waldfeucht sorgte mit ihrer Mandoline für gute Stimmung. Und schließlich drehte der Nikolaus seine Runde und bescherte die Kinder mit kleinen Geschenken.

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