Flugverkehr: Vorletztes Ferienwochenende in NRW ohne Stress

Flugverkehr : Vorletztes Ferienwochenende in NRW ohne Stress

Ist es eine Trendwende? Nach wochenlangem Nervenkrieg in Extrem-Schlangen an den Flughäfen entspannt sich die Lage in NRW kurz vor Ferienende.

Aufatmen an den großen nordrhein-westfälischen Flughäfen: Nach wochenlangem Ärger über extrem lange Warteschlangen, lief der Flugverkehr am Sonntag entspannt an. Der Airport Köln/Bonn, der Zehntausende Passagiere in den vergangenen Ferienwochen mit besonders langen Schlangen und etlichen Flugabsagen verprellt hatte, meldete am Sonntagmorgen über Twitter: „Vor der Sicherheitskontrolle gibt es aktuell (8:30 Uhr) keine Wartezeit“. Dies könne sich aber „abhängig von der Anzahl der geöffneten Kontrollspuren“ über den Tag noch ändern.

Auch am größten NRW-Flughafen in Düsseldorf wurden am Sonntagmorgen nur kurze Wartezeiten bis zu zehn Minuten auf der Internetseite ausgewiesen. In den Abfluglisten beider Airports tauchten zunächst keine Annullierungen auf.

Der Düsseldorfer Flughafen erwartete an diesem Wochenende insgesamt knapp 130.000 Fluggäste. In Köln/Bonn wurde von Freitag bis Sonntag mit etwa 110.000 Passagieren gerechnet - etwa so viele wie an den vorigen Wochenenden.

Bereits am Samstag war der Flugverkehr in NRW nach Angaben der Airports, der Beobachter von Verdi und weiteren dpa-Informationen weitestgehend normal verlaufen. Der Düsseldorfer Flughafen hatte am Nachmittag nur längere Wartezeiten an der Gepäckausgabe gemeldet.

Es ist das erste Sommerferien-Wochenende, wo nun zusammen mit Bayern und Baden-Württemberg alle Bundesländer ihre Schulen geschlossen haben und es ist das vorletzte im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW. Der ADAC hatte für die bundesweiten Autobahnen eines der schlimmsten Stauwochenenden der Saison prognostiziert.

Das wegen der An- und Rückreiseströme von manchen befürchtete Chaos blieb aber in NRW zumindest bis zum Sonntagvormittag aus. Hier war der Verkehr sowohl an den Flughäfen als auch auf den Autobahnen und Bahnstrecken ähnlich wie an anderen Wochenenden.

(dpa)