Jahresbericht der Roetgener Feuerwehr: Von Tornado bis Menschenrettung

Jahresbericht der Roetgener Feuerwehr : Von Tornado bis Menschenrettung

Mit 120 Alarmierungen ist die Feuerwehr Roetgen im vergangenen Jahr so oft ausgerückt wie selten zuvor. Dies berichtete Wehrführer Joachim Wynands nun in seinem Jahresbericht im Rahmen der Hauptversammlung der Gemeindewehr.

Besondere Ereignisse seien der Umbau des Rotter Gerätehauses, die Auslieferung des neuen Fahrzeugs für den Löschzug Roetgen sowie der Tornado, der im März eine Schneise der Verwüstung durch den Ort zog, gewesen. Wynands: „Das Einsatzspektrum reichte von Zimmer- und Wohnungsbränden und Verkehrsunfällen mit mehreren verletzten Personen bis hin zu Hochwasser- und Sturmeinsätzen sowie Menschen- und Tierrettungen. 22 Menschen wurden aus akuten Notlagen gerettet.“ Zusammenfassend sprach Joachim Wynands von einer „qualitativ hochwertigen Bearbeitung aller Einsätze“.

Mit 13.000 Dienststunden fielen insgesamt 500 Stunden mehr an als im Jahr 2018. Den Großteil bildeten die Punkte Übung und Ausbildung, Wartung von Geräten und Gebäuden und Stunden der Jugendfeuerwehr.

Der Mitgliederbestand der Roetgener Feuerwehr befindet sich auf einem konstanten Hoch von 92 Aktiven und 17 Jugendfeuerwehrleuten. Der stellvertretende Wehrführer Frank Peters warnte jedoch davor, sich auf den Zahlen auszuruhen. Die Jugendfeuerwehr sei ein Garant für zukünftige zuverlässige Einsatzkräfte und bilde das Rückgrat einer jeden soliden Feuerwehr.

Während Michael Rombach (5. v. li.) die silberne Ehrennadel des Kreis-Feuerwehrverbandes Aachen erhielt, freuten sich zahlreiche Aktive der Feuerwehr Roetgen über ihre Beförderung. Foto: Pascal Schwanebeck/Feuerwehr Roetgen

Für sein langjähriges Engagement als Gerätewart in der Löschgruppe Rott sowie sein Einbringen mit beruflichen Kenntnissen bei der Erste-Hilfe-Ausbildung, erhielt Michael Rombach die silberne Ehrennadel des Kreis Feuerwehrverbandes Aachen.

Dirk Recker, Leiter des Roetgener Ordnungsamtes, dankte der Feuerwehr für ihr Engagement und betonte, „dass es nicht selbstverständlich ist, dass Leute ihre Freizeit unentgeltlich opfern um für die Gesellschaft da zu sein“.