Volontärin Nadine sieht viel Positives am Diskutieren

Kommentiert : Diskutieren hat einen positiven Einfluss auf den Alltag

Diskussionen gehören zum Alltag dazu. Doch dabei kann es manchmal ganz schön heiß hergehen. Deshalb ist es wichtig, dabei respektvoll miteinander umzugehen, sein Gegenüber nicht persönlich anzugreifen und der Meinung aller genug Raum zu geben. Denn: Diskutieren, ob mit der Familie, Freunden oder im Job, ist wichtig.

Andere Meinungen kennenzulernen, kann den eigenen Horizont erweitern und hilft dabei, sich selbst eine Meinung zu einem bestimmten Thema zu bilden oder sie zu festigen. Gleichzeitig lernt man, andere Meinungen auszuhalten. Das hat auch positive Effekte auf den Alltag – schon bei Kleinigkeiten. Sich in den anderen hineinzuversetzen und seine Gedankengänge nachzuvollziehen, macht es nämlich gleichzeitig leichter, Kompromisse einzugehen.

Der Partner lässt das dreckige Geschirr immer auf der Anrichte stehen, statt es in den Geschirrspüler einzuräumen? Oder die Mutter besteht darauf, dass man bereits um elf Uhr abends vom Treffen mit seinen Freunden zurück sein sollte, statt wie erhofft um zwölf Uhr?

Bei solchen Szenarien kann konstruktives und sachliches Diskutieren wahre Wunder bewirken – anders als Streit. Denn wenn man mit Respekt über ein Thema spricht, ohne persönliche Angriffe und auch ohne sich selbst in die Opferrolle zu begeben, findet sich leichter ein Weg, Probleme zu lösen.

Und noch einen weiteren Grund gibt es, weshalb man vor Diskussionen nicht zurückschrecken sollte: Sie können Spaß machen. Beim Diskutieren geht es nicht darum, zu gewinnen oder den anderen von seiner Meinung zu überzeugen. Vielmehr geht es um Austausch.

Deshalb sollten wir viel öfter Diskussionen eingehen, statt ihnen aus Bequemlichkeit aus dem Weg zu gehen.