Heinsberg-Uetterath: Volkstrauertag: Gedenkfeier in Uetterath

Heinsberg-Uetterath: Volkstrauertag: Gedenkfeier in Uetterath

„Am Volkstrauertag wird uns ganz besonders bewusst, wie wertvoll es ist, sich für ein friedliches und gerechtes Zusammenleben der Menschen einzusetzen”, sagte Ratsmitglied Peter Biermanns in seiner Rede zum Volkstrauertag am Ehrenmal vor der Kirche in Uetterath.

Es dürfe nicht vergessen werden, so Biermanns weiter, dass der Zweite Weltkrieg, der vor 67 Jahren endete, über 55 Millionen Menschenleben gefordert und großes Leid den Menschen auf allen Kontinenten gebracht habee. Biermanns: „Wer vergessen wird, stirbt ein zweites Mal.” Der Volkstrauertag sei ein Tag des Innehaltens und des Mitgefühls.

Die Gedenkfeier in Uetterath wurde feierlich gestaltet von Mitgliedern der Feuerwehr, den St.-Antonius-Schützen und dem Musikverein. Die Dorfbevölkerung nahm zahlreich an dieser Gedenkfeier teil. Diakon Michael Krause übernahm die Einsegnung des restaurierten Ehrenmals. „Auf Initiative des Kirchenvorstands”, so Peter Biermanns, „und mit Unterstützung der Stadt Heinsberg sowie einer großzügigen Spende einer Uetterather Familie konnte unser Ehrenmal kurzfristig restauriert werden.”

Die Kranzniederlegung in Gedenken an die Toten der beiden Weltkriege nahmen ein Mitglied der Schützen und ein Vertreter der Feuerwehrkameraden gemeinsam vor.

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