Kreis Düren: Visitenkartenparty: Kontakte knüpfen und Netzwerke schaffen

Kreis Düren: Visitenkartenparty: Kontakte knüpfen und Netzwerke schaffen

Hände schütteln unter Palmen. Das gibt es bei diesen Außentemperaturen nur in Jülich. Die Visitenkartenparty diente allerdings nicht nur dazu, Frühlingsgefühle aufkommen zu lassen. Und dennoch wurde den Mitarbeitern der Wirtschaftsförderung des Kreises Düren als Veranstalter recht warm ums Herz, als sie zusahen, wie immer mehr Besucher in das Technologiezentrum strömten, wo die Visitenkartenparty 2013 stattfand.

Über 250 Unternehmer und Selbstständige wollten dabei sein, um ihre Betriebe und ihre Tätigkeiten vorzustellen, Kontakte zu knüpfen und Netzwerke zu schaffen. „Ich bin oft gefragt worden, was eine Visitenkartenparty überhaupt ist. Geantwortet habe ich: Wie Facebook — nur in 3D“, erklärte Volker Uerlings, Leiter der Lokalredaktion Jülicher Zeitung /Jülicher Nachrichten und Moderator der Veranstaltung, kurz und knapp und leitete somit den Auftakt ein. Der Redakteur unserer Zeitung, die diese Party begleitet und unterstützt hat, stand allerdings nicht allein auf der Bühne. Ihm standen Hans Martin Steins, Dezernent des Kreises Düren, Gastgeber Carlo Aretz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Jülich, und Anette Reinholz, Leiterin der Wirtschaftsförderung beim Kreis Düren, Rede und Antwort.

Visitenkarten über Visitenkarten. Auf den aufgestellten Tischen Im Jülicher Technologiezentrum legten sämtliche Unternehmer und Selbstständige ihre Vistenkarten ab und wühlten sich durch andere um Kontakte zu knüpfen und welche herzustellen. Foto: Martinak

„Ich bin sehr stolz darauf, dass es solch eine Veranstaltung im Kreis gibt. Der reine Austausch von Visitenkarten, wie ihn jeder kennt, ist zwar gut, aber dieser Abend und die Chance, die wir den Gästen bieten, ist nachhaltig“, betont Steins. Stolz ist auch Anette Reinholz. Mit weiteren vier Mitarbeitern — darunter als „Mutter der Visitenkartenparty“ Birgit Müller-Langohr — hat sie es wieder einmal geschafft, eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, die es in sich hatte.

Moderator des Veranstaltungsabends, Volker Uerlings, stellte der Veranstalterin Anette Reinholz, Leiterin der Wirtschaftsförderung, zu Beginn ein paar Fragen über die Neustrukturierung der Visitenkartenparty. Foto: Martinak

Reinholz: „Klasse, dass so viele Menschen gekommen sind. Da macht es richtig Spaß und Laune, wenn man sieht, dass sich all die Mühe gelohnt hat.“ Ziele für den Abend seien in erster Linie Erfolg für alle bei der Suche nach Geschäftspartnern, Beratern und Kontakten.

Visitenkarten über Visitenkarten. Auf den aufgestellten Tischen im Jülicher Technologiezentrum legten sämtliche Unternehmer und Selbstständige ihre Vistenkarten ab und wühlten sich durch andere um Kontakte zu knüpfen und welche herzustellen. Foto: Martinak

Auch der Kreis selbst und insbesondere die Stabstelle Wirtschaftsförderung stand natürlich für Ratschläge und zum Kontaktaustausch bereit. So konnten sich interessierte Besucher etwa über die Gründung eines Unternehmens und die Bestandspflege informieren. An eigens dafür aufgestellten und gekennzeichneten Tischen im hinteren Bereich hatten die Unternehmer und Selbstständigen Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen.

Infos zur Veranstaltung

Falls doch die ein oder anderen Teilnehmer, die die Besucher gerne angesprochen hätten, nicht vor Ort oder immer wieder in andere Gespräche verwickelt waren: kein Problem, schließlich hatten alle Gäste beim Eintritt eine Mappe erhalten, in denen sie nicht nur weitere wichtige Infos zur Veranstaltung finden, sondern auch einen Überblick über die Teilnehmerliste gewinnen konnten, Kontaktdaten inklusive.

Einige bekamen sogar die Chance, ihren Betrieb auf der Bühne vorzustellen und ihre Arbeit allen anderen Teilnehmern zu präsentieren. Dazu war allerdings ein wenig Glück bei der „Unternehmens-Tombola“ vonnöten. Zuvor hatten die daran Interessierten ihre Visitenkarte in die Lostrommel geworfen.

Damit auch zwischendurch ein bisschen Partystimmung aufkam, sorgte das Musikduo „Virginia & Jo Lisken“ für Livemusik im Palmengarten des Technologiezentrums Jülich.

Zu gewinnen gab es reichlich: Etliche Unternehmen hatten ansehnliche Sachpreise gesponsert, darunter etwa Ballonfahrten, ein neuer Bürostuhl, eine Typberatung, Bournout-Prävention und und und.... — immer verbunden mit einer kurzen Firmenpräsentation.

Frei nach Facebook beurteilten zahlreiche Unternehmen die Visitenkartenparty 2013 am Ende mit „Daumen hoch“.

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