Heinsberg: Vierbeiner beweisen einen guten Riecher

Heinsberg: Vierbeiner beweisen einen guten Riecher

Die Ortsgruppe Heinsberg im Verein Deutscher Schäferhunde konnte zufrieden sein: Bei der Frühjahrsprüfung verzeichnete man viele Teilnehmer. Elf Hundeführer aus vier Ortsgruppen starteten mit ihren Hunden. Rund um das Prüfungsgelände an der Kempener Straße gingen die Vierbeiner auf Fährtensuche.

Als Fährtenleger waren Peter Eckl und Uwe Kauhl im Einsatz. Die Vierbeiner zeigten sich exzellent vorbereitet und meisterten die Aufgaben mit Bravour. In der Fährte glänzte die von Uwe Kaul geführte „Pamela vom Selfkantdom”. Bei der Landesmeisterschaft 2011 erreichte der Vierbeiner in der Fährte Rang zwei.

Auch diesmal überzeugte die zehnjährige Hündin und erhielt 97 von möglichen 100 Punkten und schaffte erneut die Qualifikation zur Landesmeisterschaft. Horst Eckl (OG Rheydt) mit „Falko von der Piste Throphe” (95 Punkte), Uwe Kauhl mit „Quirle vom Selfkantdom” (91) und Ralf Weber (OG Rheydt) mit „Max” (78) belegten die weiteren Plätze. Die Unterordnung auf dem Übungsgelände brachte ebenfalls gute Ergebnisse. Zunächst stand die Begleithundprüfung an. Hier wird geprüft, ob der Hund bestimmte Kommandos auf dem Übungsplatz und im Straßenverkehr beherrscht. Mit Erfolg bestand Yvonne Schaufenberg mit „Jack” ihre erste Prüfung. Trotz großer Nervosität seines Frauchens meisterte der Labrador alle Aufgaben. Ebenfalls bestand Meinhard Vieten mit „Quito vom Selfkantdom” die Begleithundprüfung.

Bei der nachfolgenden Prüfung gehörte neben der Fährtenarbeit und der Unterordnung auch die Schutzdienstprüfung dazu.

Hier muss der Vierbeiner zunächst einen Eindringling nach vorheriger Suche hinter einer Mauer aufspüren, ihn dann in Schach halten, bis weitere Kommandos kommen. Nach einem fingierten Angriff auf seinen Hundeführer muss der Hund gleich ein energisches Zupacken in den Beißarm zeigen und auf Kommandos loslassen. Als Schutzdiensthelfer war Dieter Keller aktiv, und diese Arbeit ist keine leichte - hier stehen sich Schutzdiensthelfer und Vierbeiner Auge in Auge gegenüber.

Es folgten weitere Übungen auch mit einem Fluchtversuch, auch hier muss der Vierbeiner exzellent vorbereitet sein, um den Flüchtenden zu stellen. Wilfried Kirfel (OG Grotenrath) mit „Cato vom Schloss Berge” erhielt Bestnoten und kam auf stolze 280 Punkte, er erhielt die Note „Sehr gut” und wurde Tagesbester. Meinhard Vieten mit „Bella” erreichte die Note „Gut”, Günther Schultheiß (OG Hückelhoven) die Note „Befriedigend”.

Bei der Siegerehrung würdigte Wertungsrichter Johann Soßalla aus Mettmann alle Hundeführer und lobte die gute Ausbildung. Er gab Tipps und sparte auch nicht -wo erforderlich - mit Kritik. Prüfungsleiter Helmut Küppers zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit dieser Frühjahrsprüfung. Er freute sich, dass viele Hundesportfreunde auf der herrlichen Anlage vor Haus Schwarzmanns an der Kempener Straße vorbeischauten.

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