Kreis Heinsberg: Vier Schlagzeuger starten auf Landesebene

Kreis Heinsberg: Vier Schlagzeuger starten auf Landesebene

In den Kategorien „Klassischer Gesang” und „Drumset” war die Heinsberger Realschule im Klevchen Austragungsort des Wettbewerbs „Jugend musiziert” für die Region Aachen. Dass die jungen Heinsberger Schlagzeuger beim „Drumset” auf gute Plätze hoffen konnten, war ihren Lehrern und Theo Krings als Leiter der Jugendmusikschule schon vorher klar.

Dass sie dann aber schließlich am Ende gleich vier Weiterleitungen in den Landeswettbewerb in der Tasche hatten, fand dann auch er „einfach unglaublich!”. Schon bei den Pilotwettbewerben und beim letzten Landeswettbewerb sei ein Teil der Landespreisträger aus Heinsberg gekommen, räumte er jedoch nach der Juryentscheidung ein. Auch jetzt hätten die Heinsberger an diese „Tradition” festgehalten.

Reicher Lohn

Christian Frohn (Altersgruppe V) überzeugte die dreiköpfige Jury dabei mit einer fünfminütigen Eigenkomposition. Die Höchstpunktzahl, also 25 Punkte, ein erster Preis und die Weiterleitung zum Landeswettbewerb waren der Lohn. Ebenfalls am Landeswettbewerb teilnehmen werden Simon Esther (AG II, 23 Punkte), Nils van Helden (AG III, 23) und Alexander Wiese (AG IV, 23). Für Benedikt Jansen (AG III, 21) gab es immerhin noch einen ersten Preis, für Markus Hausmanns (AG IV, 19) und für Robert Risse (AG V, 19) jeweils einen zweiten Preis.

Nicht so erfolgreich lief es für die Teilnehmer aus dem Kreis Heinsberg in der Kategorie „Klassischer Gesang”. Die „Zugpferde”, die von der Jugendmusikschule in den vergangenen Jahren im Wettbewerb gewesen seien, hätten inzwischen alle ein Musikstudium begonnen und dürften daher nicht mehr teilnehmen, so die Erklärung von Krings. „Bei uns gibt es also einen Generationenwechsel. Zudem seien die Teilnehmerinnen alle aus den „hohen” Alterstufen V und VI gekommen. „Entsprechend hoch sind die Anforderungen. Es gab eine sehr große Bandbreite in Literatur und Niveau”, betonte er.

Stolz auf die Leistungen

Von der Jugendmusikschule Heinsberg war nur Orelia Roller (AG VI, 16) dabei, die sich einen dritten Preis ersang. Privat unterrichtet werden Lena Schöße (AG V, 17) mit einem zweiten Preis und Michelle Frenken (AG V, 14) mit einem dritten Preis. Das Prädikat „mit gutem Erfolg teilgenommen” erzielte Laura Heinen (AG VI, 12) von der Jugendmusikschule Geilenkirchen.

Dennoch war der Heinsberger Musikschulleiter nach der Veranstaltung stolz auf alle erzielten Leistungen. Bei der Einordnung des Wettbewerbs und der Bewertungen und Preise müsse man sich immer klar machen, dass alle Teilnehmer die Spitze der großen Pyramide der jungen Leute seien, die sich ernsthaft mit ihrem Instrument beschäftigen würden. Von den fast 1000 Schülern der Heinsberger Jugendmusikschule waren so dieses Mal auch nur zehn im Wettbewerb. Der Ausspruch eines Juroren freute den Schulleiter dabei ganz besonders: „Selbst bei dem, der hier heute vielleicht die geringste Punktzahl mitnimmt, würde sich jeder Lehrer freuen, wenn er den in seiner Klasse hätte und mit ihm arbeiten könnte. Davon gibt es wahrlich nicht viele.”

In der Kategorie „Klavier” erzielten junge Musiker aus dem Kreisgebiet in Aachen folgende Ergebnisse: Jana Schell (AG IB, 23) und Anja Böttrich (AG IB, 24) holten einen ersten Preis, Miriam Epp (AG III, 19), Aaron Lazar Birgel (AG III, 20) und Michael Frohn (AG IV, 18) einen zweiten Preis sowie Marc Anselm (AG IV, 16) einen dritten Preis.

In Düren waren die Querflöten-Ensembles der Kreismusikschule erfolgreich. Hier gab es für Sophia Maria Vieten und Malaika Kerime (AG IB, 25) sowie für Lisa Marie Schlipper, Kathrin Wehrstedt, Eva Vieten und Sarah Michiels (AG II, 21) einen ersten Preis, für Franziska Pohl, Solveig Arnswald und Celina Lowis (AG II, 23) sogar einen ersten Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb.

In der Kategorie „Klavier Solo” sicherte sich in der Musikschule Aachen noch Judith Kaminski (AG V, 20) einen zweiten Preis. Dort nahmen zudem drei Streicherensembles (gemischte Instrumente) der Kreismusikschule erfolgreich am Wettbewerb teil. Lian Elias Schell (Violincello) und Jana Schell (Violine) sicherten sich in der jüngsten Altersklasse IA mit der Höchstpunktzahl von 25 Punkten einen ersten Preis. Mit den gleichen Instrumenten gelang Charlotte und Mira Sachs (AG III, 17) ein zweiter Preis. Viviane Braun, Klavier (Wegberg), schaffte in der Altersgruppe II mit 19 Punkten einen zweiten Preis.

Das Quartett mit Maike Brümmer, Jan Matis Eckert (beide Violine), Johannes Steffens (Viola) und Simon Brendt (Violincello, AG IV, 22) freute sich schließlich über einen ersten Preis.

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