Kreis Heinsberg: Verfolgung in NS-Zeit

Kreis Heinsberg: Verfolgung in NS-Zeit

„Dokumente und Schicksale - Verfolgung in der NS-Zeit im Kreis Heinsberg” ist das Thema einer Wanderausstellung, die im Heinsberger Kreishaus von Landrat Stephan Pusch, Dezernent Helmut Preuß, Volkshochschulleiter Franz Josef Dahlmanns und Fachbereichsleiter Richard Jochims vorgestellt wurde.

Die insgesamt 13 Tafeln im DIN- A1-Format umfassende Ausstellung sowie ein Begleitheft wurden von der Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg im Rahmen der Bildungsoffensive gegen politischen Extremismus erstellt. Sie wird allen interessierten weiterführenden Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt. Erstmals war die Ausstellung im März zu sehen, als der Zug der Erinnerung im Kreis Heinsberg Station machte. Sie dokumentiert die Verfolgung und Ermordung von Juden und Behinderten aus dem Kreisgebiet.

Bei der Vorstellung der Wanderausstellung wies Landrat Pusch nochmals generell auf die Bildungsoffensive des Kreises Heinsberg gegen extreme Parteien und auf die sich daraus ergebenden finanziellen Förderungsmöglichkeiten hin. Schulen, Vereine und auch Privatinitiativen, die entsprechende Veranstaltungen planen würden, könnten sich über konkrete Fördermöglichkeiten beim Amt für Schule, Kultur und Weiterbildung des Kreises Heinsberg (Telefon 02452/134009) informieren.

Bei Interesse können die Ausstellung und die Begleithefte über die Volkshochschule angefordert werden: Telefon 02452/134027 oder Mail an vhs@kreis-heinsberg.de.

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