Selfkant-Tüddern: „Überleben” macht Jugendlichen Spaß

Selfkant-Tüddern: „Überleben” macht Jugendlichen Spaß

Die Hose patschnass, aber mit bester Laune halfen Freunde Chris ans rettende Ufer. Auf metergroßen Schlauchreifen paddelten viele Jugendliche auf dem Weiher des Geländes der ehemaligen Löwensafari in Tüddern.

Rund 30 Jugendliche aus den umliegende Gemeinden, dazu auch aus Hilfarth, Dremmen und aus Niederkrüchten/Schwalmtal/Nettetal hatten für Stunden besonderen Spaß im Rahmen der offenen Jugendarbeit der Gemeinden Selfkant, Gangelt und Waldfeucht.

Das Paddeln war ein besonderes Ereignis, doch auch der anrollende große Doppelbus machte gleich neugierig. Dank guter Zusammenarbeit der offenen Jugendarbeit (unter Trägerschaft der Kirche) und der mobilen Jugendarbeit aus Niederkrüchten machte der Doppeldeckerbus Halt im Selfkant. Dieser Bus ist vollgestopft mit erlebnispädagogischen und naturpädagogischen Hilfsmitteln.

Ganz großen Spaß hatten die Jugendlichen beim Kickerspiel auf der oberen Busetage; hier zeigten sogar Bürgermeister Herbert Corsten und Pfarrer Roland Bohnen ihre Künste. Drei Wochen spannende Erfahrungen in der Natur sammeln - das Programm für die Daheimgebliebenen war mehr als ein Erlebnis.

Auf schöne und unvergessliche Tage blickten Franz-Josef Stoffels und Daniel Esser von der offenen Jugendarbeit. Einige verbrachten die Jugendlichen in der Löwensafari, wobei eine total verregnete Nacht der guten Stimmung absolut keinen Abbruch tat.

Das Überlebenstraining sah Daniel Esser als die große Herausforderung für alle an. „Die drei Tage hier in der Löwensafari fand ich persönlich am besten”, blickte Daniel Esser zurück.