Heinsberg-Randerath: Über große Seifenblasen gestaunt

Heinsberg-Randerath: Über große Seifenblasen gestaunt

Vorsitzender Helmut Kohlwey blickte stolz auf den 43. Tulpensonntagszug der Grasbürger Randerath. Diesmal waren rund 30 Wagen und Gruppen dabei.

Dick verpackt und bunt, bunt, bunt - Randerath präsentierte sich sehr farbenprächtig. Die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika hatten gleich zwei Gruppen ins Visier genommen.

Am Anfang des Zuges sorgten die Fußballer des FC Rapo für tolle Farbenpracht wie später auch die Mädels des FSV Kraudorf-Uetterath. Seit 43 Jahren dabei sind die Wurmpiraten, diesmal hatten sie einen „Schweinewagen” mit Thema Schweinegrippe. Bei so vielen Doktoren konnte ein Übergriff des Virus auf die Narrenschar verhindert werden.

Spaß hatten „Pustefix und Co.”, hier staunten nicht nur die Kinder über riesengroße Seifenblasen. Die wilden Reiter waren unterwegs, mussten sich vor Asterix und Oberlix in acht nehmen. Mit Wagen und zu Fuß waren die Wikinger in Randerath. Gleich drei Prinzenwagen boten die Grasbürger auf. Zunächst wurden die Hüeschter Kröatsche gefeiert, später Prinz Marcus und Prinzessin Mella von den Drömmer Hahne, und der Höhepunkt zum Schluss des Zuges war der eigene Prinzenwagen mit Bertel II. und Ihrer Lieblichkeit Christel.

Besonders am Marktplatz war die Hölle los, hier standen viele dicht an dicht und boten ein phantastisches Bild. Die Uetterather zeigten sich ebenfalls närrisch, feierten in bunten Clownkostümen mit Wagen und Fußgruppe. Musketiere, Fliegenpilze, Teufel, Afrikaner, Gärtner oder Flip Flops boten weitere Höhepunkte im Straßenkarneval.

Die Spielleute aus Randerath und Nirm, das Fanfarenkorps Rote Funken Würm und der Musikverein Horst sorgten musikalisch für Stimmung auf den Straßen. Vom Vorsitzenden kam Dank an die Feuerwehr, das Rote Kreuz und die Polizei für ihren Einsatz am Tage.