Waldfeucht-Braunsrath: Trotz Veränderungen Ideale bewahren

Waldfeucht-Braunsrath: Trotz Veränderungen Ideale bewahren

Der Schützengebetstag des Bezirksverbandes Heinsberg versammelte wieder die Majestäten, geschmückt mit Prinzen und Königssilber, Präsidenten und Vorstände sowie Offiziere, aber auch viele Schützenschwestern und Schützenbrüder in die Klosterkapelle Maria Lind in Braunsrath um gemeinsam die Messe zu feiern.

Die Fahnenträger der 22 im Schützenbezirks Heinsberg zusammengeschlossenen Bruderschaften hatten hinter dem Altar Aufstellung genommen, als Bezirkspräsident Arno Gossen das Grußwort sprach und dabei besonderes Bundesmeister Heinzgerd Dewies und Bezirkspräses Pfarrer René Mertens, der gemeinsam mit Diakon Peter Derichs die Messe zelebrierte, willkommen zu heißen.

Ein ganz besonderer Dank galt den Ordensschwestern des Klarissenklosters für ihre Gastfreundschaft und der Vereinigten Braunsrather Schützenbruderschaft, die nach der Messe beim Beisammensein für die Bewirtung sorgten. Musikalisch umrahmt wurde die Schützenmessen vom Kirchenchor der Pfarrgemeinde St. Hubertus aus Kirchhoven mit Valerij Minenkov als Dirigenten und an der Orgel.

In seiner Predigt sprach Bezirkspräses Pfarrer René Mertens mit Verweis auf das zuvor gehörte Markus-Evangelium und die Aussagen der Evangelisten Elija und Mose von einem steinigen Weg, der nicht nur das Volk Israels hinausführte in die Freiheit, gestützt auf das Gottvertrauen. Nach wie vor gelte es, die Schützenideale „Glaube, Sitte Heimat” zu bewahren, aber auch Grenzen zu akzeptieren.

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