Kreis Düren: Talente erkennen und den richtigen Beruf finden

Kreis Düren: Talente erkennen und den richtigen Beruf finden

Man kann nicht früh genug an später denken: Deshalb beschäftigen sich insgesamt 200 Schüler der Cornetzhof- und Erich-Kästner-Förderschule sowie der Realschulen Bretzelnweg und Wernersstraße schon während der Klassen 7, 8 und 9 intensiv mit ihrem Berufsleben.

Welche Talente habe ich, in welchem Beruf kann ich sie entfalten? Auf diese Frage will jeder mit Hilfe der Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung (DGA) seine eigene Antwort finden. Finanziert wird das umfangreiche Berufsorientierungsprogramm aus Mitteln des Bundes.

Thomas Rachel (MdB), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung überreichte jetzt Landrat Wolfgang Spelthahn und Hans-Joachim Deutz (DGA) einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 104.000 Euro.

„Gerade beim Übergang von der Schule in den Beruf hakt es erfahrungsgemäß oft. Deshalb bieten wir an dieser Nahtstelle aktive Unterstützung an”, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn als Aufsichtsratsvorsitzender der DGA. Es ein großes Problem der Gesellschaft, dass Schüler immer später erkennen wo ihre Potenziale liegen und dadurch falsche Ausbildungen beginnen, die nicht zum Erfolg führen. „Jeder Mensch hat Talente. Wenn man seine kennt und ein entsprechendes Berufsziel vor Augen hat, dann macht das Lernen viel mehr Spaß, weil man weiß, wofür es nützt”, sagte Thomas Rachel

Das neue Projekt soll schon frühzeitig bei Schülern greifen und ihnen bei der Berufswahl helfen. Es soll Interesse wecken, Talente fördern und auch bei der Erkenntnis helfen, dass der geplante Beruf vielleicht nicht der richtige ist. Um praktische Erfahrungen zu ermöglichen, wurde die DGA ins Boot geholt, die in den Bereichen Holz, Metall, Elektro, KFZ, Küche, Restaurant und Service ausbildet.

Landrat Wolfgang Spelthahn betonte aber auch, dass das Projekt ohne die pädagogische Unterstützung der Lehrer nicht möglich sei und dankte ihnen für die damit verbundene Mehrarbeit. Thomas Rachel hob noch hervor, dass den Schülern immer wieder vermittelt werden müsse, dass ein guter Schulabschluss Basis für jede Ausbildung und somit eine perspektivenreiche Zukunft ist.