Inden/Merken: Tagebau Inden: Keine abgerutschte Böschung

Inden/Merken: Tagebau Inden: Keine abgerutschte Böschung

Eine Radiomeldung über eine abgerutschte Böschung im Tagebau Inden hat für Verwirrung gesorgt. Die Pressestelle von RWE Power dementierte am Donnerstag, dass sich vom Randbereich des Tagesbaus Erdmassen gelöst hätten, in den Tagebau abgerutscht wären und dass deswegen eine Gefahr bestanden hätte.

Möglich sei laut Sprecher Jan Peter Cirkel, dass im Februar an der Schnittkante des Baggers Erdreich abgerutscht sei. „Aber das ist ein ganz normaler Vorgang, bei dem keinerlei Risiko besteht“, sagte Cirkel.

Es komme häufiger vor, dass der Bagger eine Kante abtrage und dass es dabei zu Abrutschungen komme. Wenn keine Notwendigkeit bestehe, bleibe die Abrutschung dann so lange liegen, bis der Bagger erneut die Stelle passiere.

„Das kann dann von außen so aussehen, als wenn sich ohne Einwirkung Böschungen und Erdreich gelöst hätten. Aber so ein Fall liegt definitiv nicht vor“, sagte Cirkel.

(jan)
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