Kreis Heinsberg: „Staffelstab“ in der Sparkassenführung übergeben

Kreis Heinsberg: „Staffelstab“ in der Sparkassenführung übergeben

Nach der Rede von Thomas Roth im Rahmen der Sparkassen-Gespräche ergriff Landrat Stephan Pusch in seiner Funktion des Verwaltungsratsvorsitzenden der Kreissparkasse Heinsberg das Wort. Er wandte sich an den Vorstandsvorsitzenden Thomas Pennartz, der zum Jahreswechsel Geschäftsführer des Rheinischen Sparkassen- und Giroverband in Düsseldorf wird.

Nach 31 Jahren falle der Abschied nicht leicht, sagte Pusch. Die Zusammenarbeit mit Pennartz, der 2010 die Verantwortung an der Spitze des Sparkassenvorstandes übernommen habe, habe ihm immer sehr viel Freude gemacht. Pennartz habe sich jeden Tag aktiv mit seiner ihm eigenen, dynamischen Art in das Geschäft und in den Dialog mit Mitarbeitern und Kunden eingebracht. Pusch sprach gar von einer „wirklichen Freundschaft“, die ihn mit Pennartz verbinde. Aber ein guter Freund sei einer, der auch loslassen könne.

Mit dem Bild des „Staffelstabes“ wandte er sich an Nachfolger Thomas Giessing, der bisher Vorstand der Volksbank Heinsberg war und einst ein erfolgreicher Leichtathlet. Der neue Vorstandsvorsitzende kenne die Sparkassenorganisation bereits aus früheren Stationen bereits, sei privat im Kreis verwurzelt, bekannt und gut vernetzt. „Die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start sind somit gegeben“, resümierte er und ließ die Mannschaft, die voll und ganz hinter ihm stehe, nicht unerwähnt.

Pennartz sprach von einem schweren Moment. „Aber ich gehe ja nicht in Ruhestand, sondern nur zum Verband“, scherzte er. Er dankte für das ihm geschenkte Vertrauen und bat darum, es seinem Nachfolger ebenfalls zu schenken. „Wir haben es gemeinsam gemacht“, rief er seinen 650 Kolleginnen und Kollegen zu. Er trete in große Fußstapfen, räumte Giessing ein. Aber er komme in ein kundenorientiertes, leistungsstarkes Haus mit engagierten Mitarbeitern. Es gelte, auch weiterhin zu verdeutlichen, dass die Sparkasse mehr sei als nur eine Bank.

(anna)