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Jülich: Zur neuen Saison sind die Karten völlig neu gemischt

Jülich : Zur neuen Saison sind die Karten völlig neu gemischt

Der TTC Indeland Jülich geht in der kommenden Saison neue Wege. Mit einer jungen Mannschaft will sich der Klub in der Tischtennis-Bundesliga behaupten und mit der Auslagerung von zunächst zwei Heimspielen neue Zuschauerkreise sowie Sponsoren erschließen.

„Im Rahmen unserer Möglichkeiten sind wir gerüstet”, sagt Arnold Beginn, der Manager des Teams und Ehrenvorsitzende des TTC.

Zur neuen Spielzeit sind die Karten völlig gemischt. Es wird mit Dreier-Mannschaften und verkürzten Sätzen gespielt. Eine Bundesliga-Partie soll in maximal zwei Stunden über die Bühne gehen - ein Zugeständnis der Liga, um fürs Fernsehen planbarer zu sein.

Dennoch ließen sich nur vier Klubs auf den TV-Deal mit der Produktionsgesellschaft contenthouse ein. Nur Düsseldorf, Ochsenhausen, Plüderhausen und Fulda unterschrieben den Vertrag.

Der Grund: Will man in die Geschichte einsteigen, müssen zwei Drittel der Werbeflächen an contenthouse abgetreten werden, die diese selbst vermarktet.

Das war auch für Jülich der Knackpunkt, da nicht mitzumachen. „Unsere Sponsoren kommen aus der Region”, begründet Beginn die TTC-Verweigerung. „Die würden wir nur verärgern, wenn wir ihnen die Werbeflächen entziehen würden.” Allerdings steht schon fest, das die Jülicher Spiele in Plüderhausen und Fulda im DSF ausgestrahlt werden.

Die Spielzeit beginnt eine Woche nach dem Ende der Olympischen Spiele. Die Jülicher beginnen am 31. August gegen Grenzau. Die Partie gegen Ochsenhausen am 7. September wird in Eschweiler ausgetragen, am 26. Oktober gegen Werder Bremen wird in der Arena des Kreises Düren gespielt. „Unser Klub heißt TTC Indeland”, erklärt Manager Arnold Beginn. „Deshalb wollen wir im gesamten Umland und nicht nur in Jülich spielen.”

Die Mannschaft des TTC wird eine ordentliche Rolle spielen können. Mit Jörg Roßkopf, Jugend-Europameister Paul Drinkhall, Taku Takakiwa und dem erst 15-jährigen belgischen Super-Talent Julien Indeherberg sollte es möglich sein, einen guten Platz im Mittelfeld zu belegen und dem einen oder anderen Favoriten ein Bein zu stellen.