Aachen: Saskia van Hintum neue Co-Trainerin der deutschen Nationalmannschaft

Aachen : Saskia van Hintum neue Co-Trainerin der deutschen Nationalmannschaft

Die Saison der „Ladies in Black“ ist beim zweiten Halbfinalspiel gegen Stuttgart in Maaseik/Belgien am vergangenen Wochenende zu Ende gegangen. Das Team wurde von den Verantwortlichen und auch von den Fans verabschiedet, nun kommt eine lange Pause auf alle zu. Die Ausnahme: „Ladies“-Trainerin Saskia van Hintum, auf die eine neue Aufgabe wartet.

Die Cheftrainerin der Aachenerinnen ist ab sofort an der Seite von Felix Kosklowski Co-Trainerin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Ab Mitte Mai geht es direkt mit Team Deutschland los: neben Lehrgängen mit den Nationalspielerinnen in Kienbaum stehen viele Länderspiele — unter anderem in der neuen „New Volleyball League“ der Nationalmannschaften — in Brasilien, Korea, Thailand, Polen und auch in Deutschland an.

Saskia van Hintum, die selbst 275-fache Nationalspielerin der Niederlande gewesen ist, meint zu ihrem erweiterten Engagement: „Ich freue mich auf diese neue internationale Herausforderung mit einer Mannschaft, die das Potential hat, sich in Richtung 2020 weiter zu entwickeln und darauf, meine Erfahrungen teilen zu können für das Land, in dem ich seit zwei Jahren mit viel Spaß arbeite.“

Das wichtigste Turnier in diesem Jahr wird die Weltmeisterschaft in Japan sein, bei der es zu einer interessanten Begegnung in der Gruppenphase kommen wird - das erste Spiel bei der WM bestreitet Deutschland ausgerechnet gegen die Niederlande. Hier war Saskia van Hintum zwischen 2015 und 2016 auch schon Co-Trainerin unter Giovanni Guidetti.

Der frühere Nationalspieler, ehemalige Bundesliga-Spieler und heutige DVV-Sportdirektor, Christian Dünnes, zeigt sich glücklich über Saskia als „Neuzugang“ des Trainerstabs für Deutschland: „Saskia ist ein absoluter Wunschkandidat von Bundestrainer Felix Koslowski und vom Team gewesen, nachdem sie letztes Jahr in der Vorbereitung auf die Europameisterschaft geholfen und alle mit ihrer Art und ihrer fachlichen Qualifikation überzeugt hat. Nebenbei wollen wir dadurch auch die Verbindung des DVV zu den Ladies in Black stärken bzw. wieder aufbauen.“

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