SWD Powervolleys Düren unterliegen 1:3 in Lüneburg

Nach starkem Start: Powervolleys unterliegen 1:3 in Lüneburg

Es war wie zuletzt schon zweimal in der Volleyball-Bundesliga: Die SWD Power­volleys Düren starten stark und können ihr Niveau dann nicht halten. So mussten sie am Mittwochabend die nächste Niederlage in einem Spitzenspiel einstecken. Mit 1:3 (25:14, 24:26, 23:25, 20:25) verlor Düren auswärts gegen die SVG Lüneburg und bleibt in der Tabelle Sechster.

Satz eins hatte noch einer Dürener Machtdemonstration geglichen. Mit starken Aufschlägen war es den Powervolleys gelungen, den Lüneburger Hexenkessel auf Sparflamme zu halten. Auf Dürener Seite punktete vor allem Sebastian Gevert immer wieder mit viel Wucht. Die Gäste waren auf dem besten Weg, selbiges auch in Satz zwei zu erreichen. 11:4 führten sie, die sonst so lautstarke Lüneburger Halle ruhte. Und war Minuten später doch wieder laut. Denn die SVG tat, was sie am besten kann: kämpfen.

Dabei kam den Niedersachsen zugute, dass Düren das Niveau beim Aufschlag nicht halten konnte. Die Außenangreifer setzten sich zu selten durch, die Lüneburger nutzten ihre Chancen im Gegen­angriff. Über 11:14 glichen sie zum 22:22 aus. Der Anfang vom Ende für Düren. Satz zwei ging schließlich, auch aufgrund einer Schiedsrichter-Fehlentscheidung, an Lüneburg. Und weil die Powervolleys auch in der Folge nicht mehr zu ihrem Aufschlag fanden, bahnte sich die Niederlage an – trotz heftiger Dürener Gegenwehr bis zum Schluss.

(jan)
Mehr von Aachener Zeitung