1. Sport
  2. Volleyball
  3. Powervolleys

Volleyball-Bundesliga: Powervolleys Düren verlieren zum Saisonauftakt

Volleyball-Bundesliga : Powervolleys Düren verlieren zum Saisonauftakt

Ein guter erster Satz reicht nicht, um ein Spiel zu gewinnen. Das mussten die Powervolleys Düren am ersten Spieltag der Volleyball-Bundesliga feststellen.

Das war kein Auftakt nach Maß: Die SWD Powervolleys Düren haben ihr Auftaktspiel in der Volleyball-Bundesliga bei den WWK Volleys Herrsching deutlich mit 1:3 verloren. 25:17, 17:25, 20:25 und 20:25 lauteten die Satzergebnisse aus Sicht der Dürener.

Der erste Satz war eine mehr als deutliche Angelegenheit – auch, weil die Gäste aus Düren von Anfang an sehr aggressiv und fokussiert auftraten und keinen Zweifel daran ließen, dieses Spiel dominieren zu wollen. Düren machte den ersten Punkt in Durchgang eins – und konnte den Vorsprung bis zum Ende des Satzes stetig weiter ausbauen, bis die Truppe von Cheftrainer Rafał Murczkiewicz sich nach knapp 30 Minuten sieben Satzbälle erspielte und den ersten verwandelte. Düren schlug sicher, druckvoll und insgesamt sehr souverän auf, gleichzeitig war die Block-Abwehr dominant. Beide Mannschaften lieferten sich einen harten Kampf mit spannenden Ballwechseln.

Im zweiten Satz wirkten beide Teams wie ausgewechselt. Herrsching fand immer besser ins Spiel und auch zueinander – immerhin ist das Team aus Bayern nahezu komplett neu zusammengestellt. Düren machte viel zu viele Fehler. Es fehlte an Aggressivität und einer eindeutigen Körpersprache. Sehr schnell gingen die Gastgeber in Führung und hatten zwischenzeitlich sogar fünf Punkte Vorsprung. Düren konnte sich nach einer guten Aufschlagserie von Tobias Brand noch einmal zurückkämpfen und schaffte beim Stand von 11:11 zum ersten und einzigen Mal in diesem Satz den Ausgleich. Am Ende waren es aber die WWK Volleys Herrsching, die die besseren Nerven hatten und gleich den ersten von sieben Satzbällen verwandelten.

Durchgang Nummer drei war ein echter Volleyball-Krimi. Beide Mannschaften begegneten sich absolut auf Augenhöhe. Herrsching ging zu Beginn des Satzes in Führung, beim Stand von 10:10 schafften die Powervolleys den Ausgleich. Von da an ging es Schlag auf Schlag. Die Teams punkteten abwechselnd, bis zum Stand von 19:19 war das Spiel absolut ausgeglichen. Trotzdem fand Herrsching immer besser in die Partie und konnte vor allem mit einem besseren Aufschlag aufwarten. In den ersten beiden Sätzen machten die Bayern elf Aufschlagfehler, im dritten Durchgang waren es nur noch zwei und immerhin fünf Asse. Mit einem Ass endete dann auch der Durchgang.

Tobias Brand war in den ersten drei Sätzen einer der besten Dürener und überzeugte auch im vierten Durchgang mit einer guten Leistung. Trotzdem war Herrsching in diesem Moment einfach die bessere, kreativere Mannschaft. Düren fand darauf keine wirksame Antwort. Und so setzte sich das Bild fort. Herrsching wurde besser, machte wenig Fehler. Düren fand auf der anderen Seite überhaupt nicht mehr ins Spiel. Die Block-Abwehr funktionierte nicht mehr gut, hinzu kamen recht viele Fehler. Der Satz und das Spiel gingen verloren.

Ihr erstes Heimspiel bestreiten die Powervolleys am Samstag, 15. Oktober. Anpfiff in der Arena Kreis Düren gegen Königs Wusterhausen ist um 19.30 Uhr.

(ski)