Egor Bogachev ist neuer Angreifer der Powervolleys Düren

Neuer Powervolleys-Angreifer : Egor Bogachev glaubt, in Düren sehr viel lernen zu können

Trainingsauftakt bei den Powervolleys: Egor Bogachev, einer von sechs Neuzugängen, fühlt sich schon jetzt sehr wohl in Düren.

„Ich bin von Düren positiv überrascht.“ Egor Bogachev ist 22 Jahre alt, Außenangreifer und einer von sechs Neuzugängen der SWD Powervolleys. Wobei Libero Blair Bann nicht wirklich neu an der Rur ist: Der Kanadier spielt nach einem Jahr Unterbrechung seine siebte Saison in Düren, kennt die Stadt und vor allem den Volleyball-Bundesligisten wie seine Westentasche.

Am Mittwoch war offizieller Trainingsauftakt für die Powervolleys, die noch rund zwei Monate Zeit haben, sich auf die neue Saison vorzubereiten. „Wir sind schon jetzt deutscher Meister, weil wir die Mannschaft mit den mit Abstand meisten deutschen Spielern sind“, sagt der sportliche Leister der Powervolleys, Goswin Caro. Außer Bann hat nur der Finne Niklas Seppänen einen ausländischen Pass.

„Für mich gab es viele Gründe, nach Düren zu wechseln“, erklärt Bogachev, der in Moskau geboren und in Berlin aufgewachsen ist. „Am wichtigsten ist mir der sportliche Aspekt“, ergänzt der Außenangreifer. „Düren hat eine gute Mannschaft. Ich denke, dass sportlich sehr viel geht.“

Aber geht in der Hinsicht bei den Berlin Recycling Volleys, dem amtierenden deutschen Meister und Bogachevs altem Club, nicht noch viel mehr? „Ich wünsche mir mehr Spielanteile, als ich sie in Berlin hatte“, sagt der Neuzugang mit der Nummer neun. „Mit gefällt die Konstellation in der Mannschaft. Ich kenne einige Spieler von der Nationalmannschaft und glaube, dass ich in Düren viel lernen kann und vor allem auch die Gelegenheit habe, mich voll und ganz auf den Sport zu konzentrieren.“ Er sei zudem an der Rur sehr familiär empfangen worden. „Außerdem gibt es eine sehr schöne Halle, die Stimmung bei den Heimspielen ist toll, und auch in Düren ist der Volleyball rund. Was will man da mehr?“

Apropos Heimspiele: Die Powervolleys bestreiten in der neuen Saison sechs Partien vor heimischer Kulisse in der Woche und nicht am Wochenende. Am Veilchendienstag, 25. Februar, steht das Fernsehspiel gegen die Berlin Recycling Volleys an. Caro: „Wir mussten auf internationale Turniere und andere Veranstaltungen in der Arena Rücksicht nehmen. Das ist kein Spielplan, wie wir ihn uns wünschen.“ Vor allem beim Fernsehspiel sei es wichtig, möglichst viele Zuschauer zu mobilisieren. „Wenn die Hütte brennt, können wir tolle Werbung für den Verein, den Volleyball und am Ende auch für Düren machen.“

Für Michael Andrei, Egor Bogachev und die anderen Spieler wird es Zeit, dass die Saison losgeht. „Ich war vier Tage nach dem letzten Spiel der vergangenen Saison schon wieder im Fitnessstudio“, sagt Bogachev. „Ich brauche das einfach.“

Um so mehr freut sich der Außenangreifer auf die Zeit bei den Powervolleys und die baldigen Testspiele. Den ersten öffentlichen Auftritt hat das Team von Stefan Falter am Sonntag, 1. September, 16 Uhr, gegen den niederländischen Erstligisten Dynamo Appeldoorn.

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