Düren: Powervolleys scheitern klar: 0:3 gegen die United Volleys RheinMain

Düren: Powervolleys scheitern klar: 0:3 gegen die United Volleys RheinMain

Drei Spiele haben die SWD Powervolleys Düren und die United Volleys RheinMain bisher in der Bundesliga gegeneinander bestritten. Die dritte Partie am Samstag endete wie die beiden Meisterschaftsbegegnungen der vergangenen Saison.

Das Team um den ehemaligen Dürener Diagonalangreifer Christian Dünnes gewann 3:0 (25:19, 25:21, 25:21). Wieder gelang den Powervolleys also kein Satzgewinn gegen das Team aus Hessen.

„Die Partie war intensiver, als es das Ergebnis aussagt. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, haben teilweise extreme Rückstände aufgeholt, haben uns aber nicht belohnt“, befand Mannschaftskapitän Jaromir Zachrich. Und richtete den Blick bereits auf den kommenden Mittwoch: Dann empfängt Düren um 19 Uhr den TV Rottenburg im Pokal-Achtelfinale: „Wir schlagen den TVR!“, ist sich der dienstälteste Powervolleys-Akteur sicher.

Nationalspieler im Mittelblock

Zachrich gehörte nicht zur Startformation, die der neue Trainer Tommi Tiilikainen vor 1700 Zuschauern auf das Spielfeld in der Arena Kreis Düren geschickt hatte. Der finnische Coach entsandte überhaupt nur zwei Spieler des alten Kaders zum ersten Aufschlag: Libero Blair Bann und Rudy Ver­hoeff auf seiner neuen Position als Diagonalangreifer spielten bereits in der vergangenen Saison für die Powervolleys. Annahme und Außenangriff bildeten der Finne Tomi Rumpunen und der Lette Romans Sauss, der erst vor wenigen Tagen zum Kader gestoßen war. Das Zuspiel zog der Kanadier Jay Blankenau auf. Tim Broshog und Michael Andrei, die beiden deutschne Nationalspieler, bildeten den Mittelblock.

In allen Sätzen gerieten die Hausherren immer wieder klar in Rückstand. In Satz eins kamen sie nach einem 4:8 noch einmal zurück und glichen zum 10:10 aus. Aber die Gäste agierten weiter konsequenter. Düren zeigte in Annahme und Block noch Steigerungspotenzial, Aufschläge misslangen. Und immer wenn Düren verkürzte, demonstrierte die United Volleys von Trainer Michael Warm ihre Klasse — auch in Person von Christian Dünnes. Am Ende von Satz eins hieß 19:25 gegen Düren.

Im zweiten Abschnitt hofften die Dürener Fans auf die Wende, ging die neu formierte Mannschaft nach 11:16-Rückstand doch 18:17 in Führung. Allerdings zerstörte Dünnes schnell das zarte Pflänzchen: Humorlos punktete er vorentscheidend zur 22:19-Führung. Düren kämpfte im dritten Satz aber unverdrossen weiter, kam nach 9:15-Rückstand auf 15:16 heran. Den Powervolleys gelangen druckvolle Aufschläge, der Block packte zu, die Annahme stand. Aber wieder ließen sich die Hessen nicht aus der Ruhe bringen. Mit dem 25:21 war der 3:0-Sieg perfekt.