Düren: Powervolleys: Der erste Neuzugang ist Brook Sedore

Düren: Powervolleys: Der erste Neuzugang ist Brook Sedore

Neuzugang Nummer eins und Spieler Nummer neun für die kommende Saison: Der kanadische Angreifer Brook Sedore schließt sich dem Volleyball-Bundesligisten SWD Powervolleys Düren an. Sedore ist 22 Jahre alt, 1,96 Meter groß und verstärkt Düren auf der Position Außenangriff.

Sedores jüngste Station war das renommierte Hochschulteam der Uni von Hawaii, mit dem er in der gerade beendeten Saison bis ins Finale gekommen ist und am Ende Zweiter wurde. In den USA gibt es keine Profiliga im Sinne der Volleyball Bundesliga. Trotzdem wird dort auf absolut vergleichbarem Niveau gespielt, wenn die Teams der Universitäten sich messen.

Sedore war der beste Punktesammler seines Teams und einer der am meisten gefürchteten Aufschlag-Spieler der Liga. Das kann auch Dürens Jan-Philipp Marks bestätigen, der bis vor zwei Jahren mit Sedore auf Hawaii gespielt hat. „Er ist ein sehr dynamischer Spieler, stark im Angriff und stark im Aufschlag. Brook hilft uns sicher weiter“, sagt Marks.

Keine gewagte Prognose: Sedore wurde dreimal in die Auswahlmannschaft seiner Staffel berufen, zweimal sogar in die für die gesamten USA. Dürens künftiger Trainer Anton Brams bestätigt das, ebenfalls aus eigener Anschauung. Schließlich war Brams bis 2013 technischer Koordinator für das Hawaii-Team. „Er passt perfekt in unser Konzept“, sagt Brams. „Er pusht sich selbst und seine Mannschaft über Emotionen und schafft es trotzdem, in schwierigen Situationen den Kopf oben zu lassen und nach vorne zu schauen.“

Emotion pur eben, getreu dem Dürener Motto. Für Sedore, der übrigens aus derselben Stadt kommt wie Spielmacher Ciaran McGovern (Grande Prairie), ist es die erste Station als Vollprofi. Auf Hawaii hat er Soziologie studiert, jetzt freut er sich auf die neue Herausforderung.

„Wenn ich mir anschaue, wie viele Spieler ich kenne, die in Düren spielen oder schon für den Verein gespielt haben, dann war es irgendwie vorgezeichnet, dass ich das auch mache“, sagt der energiegeladene Spieler. „Ich kann es kaum erwarten, ab August in Düren in meiner ersten Saison als Vollprofi richtig Vollgas zu geben.“

(red)