Düren: Pokalträume der Powervolleys beendet

Düren: Pokalträume der Powervolleys beendet

Die Dürener Powervolleys sind überraschend im Pokal-Viertelfinale ausgeschieden. Zu Hause verloren sie gegen den als Außenseiter angereisten TSV Herrsching 2:3 (25:21, 16:25, 25:20, 24:26, 12:15).

Zu Beginn hatten die Gastgeber mit der neuen Aufschlagtechnik von Nationalspieler Patrick Steuerwald zu kämpfen. 1:4 lag Düren hinten, glich aber bis zum 17:17 mehrfach aus. Danach schlug Romans Sauss druckvoll auf. Von den nächsten vier Punkten resultierte einer aus einem Angriffsfehler der Gäste.

Dann packte Tim Broshog im Block zu, Marvin Prolingheuer versenkte zwei Gegenangriffe: 21:17, die Vorentscheidung. Danach leistete sich Düren einen Spannungsabfall, der Druck im Aufschlag war weg, die Annahme zu unsicher. Jetzt spielten nur die Gäste konsequent, bauten den Vorsprung dank vieler leichter Dürener Fehler von 8:3 auf 16:9 aus und gewannen verdient 25:16.

Gegen frech aufspielende Herrschinger wurde die Brust der Gastgeber im dritten Satz mit jedem Punkt wieder breiter. Der eingewechselte Rudy Verhoeff blockte zum 19:16 und brachte das Momentum zurück auf die Dürener Seite. Die Gäste rafften sich im vierten Satz wieder zu einer starken Leistung auf. Bezeichnend war der Punkt zum 12:10 für Düren.

Viermal prügelten die Powervolleys die Bälle mit großer Wucht in Richtung der Herrschinger, viermal brachten die Bayern den Ball zurück. Zwar jubelte Düren, weil Verhoeff den Ball im fünften Versuch mit viel Gefühl ins Feld legte. Aber die Herrschinger zeigten, dass sie an ihre Chance glaubten, erzwangen mit 26:24 den Tiebreak. Der Wirkunsgstreffer saß, Düren wackelte wieder. Die wie entfesselt spielenden Herrschinger hatten mit einem Block am Ende das letzte Wort.

(jan/rom)