Stuttgart/Aachen: „Ladies“ verlangen Stuttgart alles ab

Stuttgart/Aachen : „Ladies“ verlangen Stuttgart alles ab

Mit einer ganz bitteren Niederlage im Gepäck sind die „Ladies in Black“ Aachen aus dem Schwabenland zurückgekehrt. Das Team von Trainerin Saskia van Hintum unterlag am Samstagabend bei Allianz MTV Stuttgart mit 1:3 (21:25 25:23 23:25 22:25).

Die Aachener­innen boten im Auftaktspiel in der ersten Volleyball-Bundesliga eine engagierte und starke Leistung.

Die „Ladies“ agierten gegen den letztjährigen Vizemeister von Beginn an auf Augenhöhe. Doch beim Stand von 18:18 im ersten Satz schlichen sich ein paar kleinere individuelle Fehler ins Spiel der Gäste ein und auch dank des guten Aufschlagspiels der Stuttgarterinnen ging der erste Durchgang 25:21 an das Heimteam.

Auch im zweiten Satz lieferten sich die „Ladies“ einen offenen Schlagabtausch mit dem amtierenden Pokalsieger — diesmal jedoch mit dem besseren Ende für die Gäste. Denn trotz der lautstarken Unterstützung der 1850 Zuschauer in Stuttgart behielten die „Ladies“ bis zum Ende die Nerven und setzten sich 25:23 durch. „Danach wäre sogar mindestens ein Punkt drin gewesen“, sagte André Schnitker, Pressesprecher und Vorstandsmitglied beim PTSV Aachen. Denn nur durch die Abgebrühtheit der Gastgeberinnen ging im Anschluss der dritte Durchgang mit dem gleichen Ergebnis wie im Satz zuvor an die Schwaben, die mit Femke Stoltenborg und Nika Daalderop zwei Ex-„Ladies“ aufgeboten hatten.

Der Matchball beim Stand von 22:24 im vierten Satz aus Aachener Sicht war dann symptomatisch für das ganze Spiel: Sowohl die Aachenerinnen als auch die Stuttgarterinnen hatten mehrfach die Chance, den Punkt zu machen. Doch der finale Schmetterschlag nach 110 Spielminuten war den Schwaben vorbehalten. „Bis zum Schluss war kaum ein Unterschied zu sehen. Im Aufschlag- und Annahmebereich war Stuttgart einen Tick besser“, resümierte Schnitker, der nun dem Heimauftakt am kommenden Samstag gegen die Raben aus Vilsbiburg (18 Uhr) entgegenfiebert. Mit MVP-Medaillen wurden nach der Begegnung Stuttgarts Daalderop sowie auf Seiten der „Ladies“ Britt Bongaerts ausgezeichnet.

(lb)
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