Aachen: „Ladies in Black“: Aufbauen auf der Basis des Vorjahres

Aachen: „Ladies in Black“: Aufbauen auf der Basis des Vorjahres

Ein Sommer ohne Beschäftigung als Trainerin ist für Saskia van Hintum kein Sommer. Und so hospitierte die Niederländerin zwei Mal bei den deutschen Volleyballfrauen, bevor die „Ladies in Black“ Aachen am Montag mit dem ersten Training die Vorbereitung auf die anstehende Saison wieder aufnahmen.

Umwerfend neue Erkenntnisse wird die 47-Jährige dabei nicht gewonnen haben, doch im Vergleich zum Vorjahr dürfte einiges anders laufen beim Volleyball-Bundesligisten.

„Im letzten Jahr haben wir die Basis gelegt, vieles müsste nun einfacher sein als in der vergangenen Saison“, hofft van Hintum darauf, die Früchte ihrer Arbeit ernten zu können. Immerhin acht von elf Spielerinnen haben ihre Verträge verlängert und sind eingespielt, im letzten Jahr musste aus elf neuen Spielerinnen erst einmal ein Team geformt werden.

So bereitet es der Trainerin der „Ladies“ kein Kopfzerbrechen, dass ausgerechnet auf den Schlüsselpositionen die Abgänge zu verzeichnen waren. „Wir wissen, dass wir eine Aufbaumannschaft sind, eigentlich schade, dass sich der Erfolg schon so schnell eingestellt hat.“

Doch gerade auf Rückkehrerin Britt Bongaerts, die bereits in der Saison 15/16 in Aachen spielte, ruhen die Hoffnungen der Trainerin im Zuspiel — und sie dürfte genau wissen, was sie da beurteilt, schließlich spielte van Hintum in ihrer aktiven Zeit genau auf dieser zentralen Regieposition.

Während van Hintum die 20-jährige Roermonderin bereits aus dem Oranje-Nachwuchs kannte, konnte sie sich von den beiden anderen Zugängen — die Kroatin Jelena Sunjic auf Diagonal und die Polin Karolina Pisla auf Außen — bislang nur auf Video ein Bild machen. Dennoch ist die Trainerin guter Dinge, dass sich auf allen Positionen der Konkurrenzkampf um die die Startformation entwickeln wird. „Jede Spielerin weiß, dass sie eine Chance hat, zu spielen“, sieht van Hintum keine feste Stammformation. „Für mich als Trainerin ist das natürlich ein Luxusproblem.“

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