Düren: Jetzt lockerer aufspielen

Düren: Jetzt lockerer aufspielen

Spiel Nummer eins gegen einen Absteiger hat der Volleyball-Bundesligist Evivo Düren erfolgreich absolviert. Der 3:0-Auswärtserfolg beim TSV Giesen/Hildesheim war nicht glanzvoll, aber letztlich sicher.

Am Sonntag um 16 Uhr tritt Düren beim VC Leipzig an. Die Sachsen stehen seit dieser Woche als zweiter Absteiger fest. Für beide Teams geht es damit sportlich um nichts mehr. Leipzig kann sich nicht mehr retten, Düren ist zwei Spieltage vor Beginn der Playoffs auf Platz sechs fest gespielt.

Die Spieler des von der Insolvenz bedrohten VCL wollen sich für andere Vereine empfehlen. Und Evivo-Trainer Sven Anton fordert von seinen Mannen, dass sie in den verbleibenden beiden Partien Fahrt für die Playoffs aufnehmen. Das muss Düren auch, wenn das Aus im Viertelfinale nicht vorprogrammiert sein soll.

Denn gegen die Teams, die in der Tabelle unter den Volleyballern von der Rur stehen, reicht es, wenn die Anton-Truppe sich bemüht, die Fehlerquote niedrig zu halten. Das hat der bisherige Saisonverlauf und auch die Partie zuletzt in Giesen/Hildesheim gezeigt.

„Der Gegner hat am Ende einfach ein paar Fehler gemacht und wir nicht. Das war der Unterschied”, schildert der verletzte Alexander Mayer. Am Sonntag gegen Leipzig dürfte das Fehlervermeidungsprinzip erneut ausreichen. Düren ist als Mannschaft und auch individuell stärker. Mit Blick auf die Playoffs muss jedoch mehr passieren. Denn gegen die ersten fünf Mannschaften heißt es nicht nur, Fehler zu vermeiden, sondern auch gleichzeitig Druck aufzubauen.

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