Düren: Heriberto Quero und Evivo Düren trennen sich

Düren: Heriberto Quero und Evivo Düren trennen sich

Die Trennung fällt schwer: „Ich hatte in Düren eine gute Zeit”, sagt Heriberto Quero. Und Rüdiger Hein, der Geschäftsführer von Evivo Düren, lobt: „Ohne Quero wären wir nicht dreimal Deutscher Vizemeister geworden und hätten nicht Champions League gespielt.”

Doch nun trennen sich nach sechs Jahren die Wege des Volleyball-Bundesligisten und seines Diagonalangreifers aus Venezuela. Verein und Spieler gaben am Mittwoch das Ende der Volleyball-Ehe bekannt. Sie kam nicht überraschend, hatte Quero doch nach dem Ausscheiden in der Play-off-Runde bereits sinniert, eventuell etwas Neues zu machen, waren aber auch bei Evivo angesichts der wenig konstanten Leistung des Teams Überlegungen angestellt worden, dem Kader, der zum größten Teil seit etlichen Jahren zusammenspielt, ein anderes Gesicht zu geben. Und da stand auch Quero zur Disposition.

Der Venezolaner will bis Ende Mai Klarheit über seine Zukunft haben. Ihm liegen nach eigener Aussage Angebote aus dem europäischen Ausland und Deutschland vor. Evivo sieht sich bei Suche nach einem Nachfolger nicht unter Zugzwang. Zum einen steht mit Alex Mayer ein starkes Talent im Kader, zum anderen dürfte der Markt noch manchen Diagonalangreifer offerieren.

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