Wiesbaden: Gelungener Play-off-Start: Ladies in Black gewinnen in Wiesbaden

Wiesbaden : Gelungener Play-off-Start: Ladies in Black gewinnen in Wiesbaden

Die Ladies in Black Aachen haben das Tor zum Erreichen des Play-off-Halbfinales weit aufgestoßen: Im ersten Aufeinandertreffen im Viertelfinale um die Deutsche Volleyball-Meisterschaft bezwang die Mannschaft von Aachens Trainerin Saskia van Hintum den VC Wiesbaden glatt in drei Sätzen (25:22, 29:27, 25:17).

<p> Damit kann sie mit einem Erfolg am kommenden Mittwoch (19 Uhr) im Rückspiel in Maaseik bereits den nächsten Schritt perfekt machen.

„Jetzt haben wir die halbe Miete eingefahren, aber am Mittwoch geht es wieder von vorne los“, dämpfte van Hintum die Emotionen, meinte aber auch: „Jetzt wollen wir auch das volle Programm.“

Den Unterschied im Vergleich zur 2:3-Niederlageim letzten Hauptrundenspiel am vergangenen Samstag machte auch, dass Britt Bongaerts, erste Zuspielerin der Ladies, nach ihrer überstandenen Verletzung wieder einsatzbereit war und wichtige Impulse gab. „Meine Verletzung kam leider zur falschen Zeit und sie dauert eigentlich wesentlich länger. Schön, dass ich rechtzeitig wieder dabei sein konnte.“

Der eigentliche Knackpunkt der Begegnung war nach gewonnenem ersten Durchgang der zweite Satz: Die Ladies lagen 22:24 zurück, wehrten zwei Satzbälle zum Ausgleich ab, die Begegnung wogte hin und her, bis ein Angriff von Mittelblockerin Jeanine Stoeten als „getuscht“ gewertet wurde und die Ladies mit 2:0-Sätzen in Führung lagen. „Wichtig war, dass wir ruhig geblieben sind und die Spielkontrolle behalten haben“, machte Aachens Trainerin ihrem Team ein Kompliment.

Bereits im ersten Satz hatte in der entscheidenden Phase Kapitänin McKenzie Adams die Ruhe bewahrt: Ihr Angriff im siebten Versuch der Ladies, den Satzpunkt zu machen, ging vom Block zwar ins Aus, berührte sie selbst aber vorher noch einmal. Dafür sorgte die Amerikanerin mit dem folgenden Angriff und einem gefühlvoll gelegten Ball am Block vorbei für den Satz.

Der dritte Durchgang war vor offiziell 1731 Zuschauern dann nur noch Formsache, der Widerstand des VCW war gebrochen. „Wir haben heute zwar nicht unser bestes Spiel gezeigt, aber es hat gereicht“, befand Britt Bongaerts. In vier Tagen ist klar, ob die Aachenerinnen noch ein drittes Mal anreisen müssen oder sich schon auf das Halbfinale vorbereiten können.

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