Düren: Gegen Friedrichshafen geht den Powervolleys die Kraft aus

Düren: Gegen Friedrichshafen geht den Powervolleys die Kraft aus

Das letzte Meisterschaftsspiel der SWD Powervolleys in diesem Jahr lockte am Dienstagabend rund 2200 Zuschauer in die Arena Kreis Düren. Sie wollten ihr Team gegen den Deutschen Meister VfB Friedrichshafen unterstützen.

Sie taten es in gewohnt frenetischer Weise. Und die Hausherren knüpften an ihre Leistung bei den Erfolgen in Budweis und Bühl an. Aber: Der VfB Friedrichshafen gewann 3:1 (25:23, 25:22, 13:25, 25:23). Er siegte knapp, er siegte glücklich. Dürens Spieler waren geknickt. Und ihr Trainer befand: „Es war unser drittes Spiel in sechs Tagen, wir saßen wegen der Auswärtspartien 35 Stunden im Bus. Wir haben aber mutig gekämpft, wir haben stark aufgeschlagen, hatten zum Schluss aber nicht mehr genug Sprit im Tank.“

Dürens Fans feierten ihre Spieler trotzdem. Beispielsweise wegen des dritten Satzes. In ihm blamierten die Gastgeber das Team vom Bodensee bis auf die Knochen. Block- und Feldabwehr zogen den „Häflern“ den Zahn, Dürens Angreifer ließen sich nicht stoppen. Die Zuschauer erhoben sich frühzeitig von den Plätzen. Und als Marvin Prolingheuer zum 25:13 schmetterte, bebte die Halle. Die Fans hofften auf ein sportliches Wunder wie im Heimspiel gegen Budweis.

Da hatten die Powervolleys einen 0:2-Rückstand in ein 3:2 umgewandelt. Am Dienstag gelang den Hausherren das Wunder nicht. Zwar ließen sie sich nicht vom schnellen 4:8-Rückstand irritieren, zwar schafften sie das 14:14, nach dem 20:20 fehlt aber das Glück des Tüchtigen. Der VfB gewann. Auch weil Düren die nötige Kraft und Konzentration fehlte.

Wegen des Zuschauerandrangs hatte die Partie 15 Minuten verspätet begonnen. Der Zuspruch freute die Verantwortlichen Dürens. Folgender Fakt dagegen nicht: Diagonalangreifer Sebastian Gevert sowie die Außenangreifer Brook Sedore und Jan Philipp Marks mussten verletzungs- und krankheitsbedingt passen: Bauchmuskelzerrung und Magen-Darm-Infekt zwangen sie zur Pause.

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