Düren: Evivo verpflichtet den zweiten Diagonalangreifer

Düren: Evivo verpflichtet den zweiten Diagonalangreifer

Nach Libero und Mittelblock schließt Volleyball-Bundesligist Evivo Düren jetzt auch seine Planungen auf der Position für den Hauptangreifer, die sogenannte Diagonale, ab. Jelle Hilarius heißt der nächste wichtige Baustein. Der Niederländer ist der Konkurrent von Sebastian Gevert im Rennen um den Platz in der Startaufstellung.

Hilarius ist 24 Jahre alt, 2,02 Meter groß und kommt als niederländischer Meister von Lanstede Volleyball nach Düren. „In der Vorbereitung werden die Karten neu gemischt. Wir haben zwei gute Hauptangreifer. Ich freue mich schon auf den Konkurrenzkampf“, sagt Trainer Michael Mücke.

Der Coach hat den Neuzugang ausführlich beobachtet und dabei Stärken festgestellt, die Düren weiterhelfen. „Er schlägt gut auf, er greift gut an. Vor allem von der Position vier.“ Letztere Stärke ist keine Selbstverständlichkeit für einen Diagonalen. Viele Hauptangreifer haben Probleme, wenn sie über die ungewohnte linke Netzseite angreifen müssen, statt über rechts.

Hilarius hat Erfahrung als Außenangreifer und ist deshalb mit der Position vertraut. „Wir haben hin und wieder Testspiele gegen Evivo gemacht. Das waren immer sehr enge Partien“, sagt der Neuzugang über die Gründe für seinen Wechsel. „Düren ist in der Bundesliga Sechster geworden, wir Erster in den Niederlanden. Das zeigt, dass das Niveau in der Bundesliga höher ist. Für mich ist das eine Chance, mich weiterzuentwickeln.“

Zwei weitere Dinge haben laut Jelle Hilarius eine Rolle bei seiner Entscheidung für Düren gespielt. Zum einem sei Evivo offen und direkt auf ihn zugegangen. „Das hat mir gefallen. Nach dem Motto: ein Mann, ein Wort. Darüber hinaus freut sich der Neuzugang auf die Stimmung in der Arena Kreis Düren und das Dürener Umfeld. „Auf den Bildern und Filmen sieht man, wie großartig die Fans sein müssen. Zudem habe ich mir sagen lassen, dass das Team hinter dem Team gut arbeitet. Ich freue mich einfach, bald in diesem Umfeld arbeiten zu dürfen.“

(red)
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