Düren: Evivo: Ein Sieg gegen den Aufsteiger ist Pflicht

Düren: Evivo: Ein Sieg gegen den Aufsteiger ist Pflicht

Wer geglaubt hatte, das Hinspiel werde zu einem Selbstläufer, sah sich bereits nach dem ersten Satz getäuscht. Den gewann der Aufsteiger VSG Coburg/Grub. Und der Neuling ließ sich auch durch den Satzausgleich nicht schocken.

Den dritten Abschnitt dominierte der Gast in der Arena Kreis Düren mit 25:18. Evivo wankte, aber Evivo fiel nicht. In einem Kraftakt bogen die Mannen von Trainer Michael Mücke die Partie noch um und gewannen 3:2.

„Diese Begegnung sollte denn auch Warnung genug sein, den Gegner im Rückspiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen“, sagte denn auch der Dürener Trainer am gestrigen Nachmittag. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Coach mit dem Sportlichen Leiter, dem Mannschaftsbetreuer und natürlich dem Team selbst auf der Fahrt zur VSG. Beim Tabellenvorletzten tritt Evivo am Samstag an.

Die Vorbereitung war wie die auf das Pflichtspiel beim Deutschen Meister Berlin Recycling Volleys nicht gerade optimal. Nur am Freitag durften die Dürener in ihrer Spielstätte trainieren. Sie mussten, da die Arena wegen der Damensitzungen der K5 dem närrischen Treiben vorbehalten war, ausweichen in die Sporthalle des Burgau-Gymnasiums und der Kaufmännischen Schulen an der Euskirchener Straße.

Doch weil zumindest am Freitag in der großen Sportstätte an der Nippesstraße trainiert werden konnte, hofft Michael Mücke, dass die Umstellung von den kleinen Schulsporthallen auf die große Spielstätte des Neulings seinen Jungs nicht so schwer fällt.

Denn diese Umstellung, erfuhr der Trainer in Gesprächen mit seinen Schützlingen nach der 0:3-Niederlage in Berlin, war ein Grund, warum die Dürener an der Spree sich in den beiden ersten Sätzen so schwer getan hatten: „Die Spieler empfanden nach den Übungseinheiten in den kleinen Hallen die Partie in der großen Max-Schmeling-Halle doch als sehr gewöhnungsbedürftig.“

In Coburg gilt es nun, die Schwächen in der Annahme und die Defizite bei den Aufschlägen, die das Dürener Spiel in den beiden ersten Sätzen der Berlin-Partie geprägt hatten, beim Tabellenvorletzten von der ersten Sekunde an nicht auftreten zu lassen. Denn ein Sieg ist im Kampf um Platz 5 Pflicht.

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