Düren: Evivo Düren nimmt das Training auf

Düren: Evivo Düren nimmt das Training auf

Die Beach-Anlage an der Dr.-Overhues-Allee haben sie zwar gesehen, betreten haben sie sie aber nicht. An ihrem ersten Arbeitstag vor der neuen Bundesliga-Saison führte der Weg von Trainer Michael Mücke und der Aktiven von Evivo Düren in das Clubheim.

Rund 100 Meter vom Geviert im Sand entfernt. Eine Mannschaftssitzung stand zum Auftakt an. Organisatorisches gab es zu besprechen, aber auch eine ernste Ansprache von Michael Mücke. Der neue Coach, der bereits zwischen 1996 und 1999 Dürens Volleyballer in der Bundesliga etablierte, muss schließlich aus fünf alten Aktiven und bis zu sieben Zugängen ein Team aufbauen, das den Dürenern wieder Lust auf Volleyball macht.

Und so standen zwei Aspekte im Mittelpunkt von Mückes Rede: Der erfahrene Coach unterstrich die Bedeutung des Teamgeistes. Und er forderte, jeder Spieler solle jederzeit eine hohe positive Motivation in jedes Training und jedes Spiel einbringen. Konkrete sportliche Ziele gaben weder der Trainer noch die „Funktionäre” in dieser Zeit des gegenseitigen Beschnupperns aus.

Zwei Spieler fehlten im Clubheim: Libero Blair Cameron Bann und Diagonalangreifer Sebastian Gevert. Bann weilt noch bei der kanadischen Nationalmannschaft, der Deutsch-Chilene befand sich im Anflug auf Düren. Er kam gegen Ende des ersten Trainings in der Arena an.

„Sebastian war sehr müde”, stellte Mücke fest. 24 Stunden zuvor war Gevert in Chile ins Flugzeug gestiegen. Auf den letzten 200 Kilometern musste der Diagonalangreifer dann auch noch eine einstündige Zugverspätung auf der Fahrt von Frankfurt nach Köln hinnehmen. So erhielt Gevert eine Einzelinstruktion, während die seine zukünftigen Mannschaftskameraden schon Bekanntschaft gemacht hatten mit einer Besonderheit der Trainingsarbeit von Michael Mücke: Mannschaftskapitän Jaromir Zachrich leitete einige Übungen. „Immer wird ein Spieler kurze Übungseinheiten gestalten. Ich will so die Eigenverantwortung des Einzelnen in Training und Partie stärken.”

Eigentlich zufrieden beim geruhsamen Auftakt - „Die Steigerung der Belastung wird vorsichtig dosiert vorgenommen” - war Mücke mit dem körperlichen Zustand seiner Schützlinge. Ein Spieler schien sich besonders in den Ferien fit gehalten zu haben: Merten Krüger. Ihn lobte der Coach: „Er hat wohl sehr gewissenhaft gearbeitet und ist hoch motiviert.”

Die Hinrunde:17. Oktober, gegen Netzhoppers Königs Wusterhausen; 21. Oktober: in Mülheim gegen Moers; 24. Oktober: gegen VCO Berlin; 27. Oktober: gegen VC Dresden; 3. November: in Rottenburg; 10. November: gegen Berlin Recycling Volleys; 18. November: in Haching; 24. November: gegen Bühl; 1. Dezember: in Friedrichshafen; ,8. Dezember: gegen Mitteldeutschland.

Die Rückrunde:15. Dezember: gegen Moers; 22. Dezember: in Königs Wusterhausen; 12. Januar: in Dresden; 19. Januar: gegen Rottenburg; 26./27. Januar: in Berlin gegen BRV und VCO; 2. Februar: gegen Haching; 9. Februar: in Bühl; 16. Februar: gegen Friedrichshafen; 23. Februar: in Mitteldeutschland.