Düren: Evivo-Coach Anton sauer über 2:3 in Bukarest

Düren: Evivo-Coach Anton sauer über 2:3 in Bukarest

Mit einer Niederlage im Gepäck kehrt Evivo Düren aus der rumänischen Hauptstadt zurück: Der Bundesligist verlor am späten Dienstagnachmittag sein Hinspiel im Achtelfinale des CEV-Pokals bei Dynamo Bukarest 2:3 (25:27, 25:21, 25:23, 23:25, 10:15).

Die Laune des Dürener Trainers war ob der Art und Weise der Niederlage nicht die beste: „Wir haben mit unserer schlechtesten Saisonleistung gegen eine schlechte Mannschaft verloren”, ärgerte sich Sven Anton und sprach von einem verschenkten Sieg.

Direkt ins Hintertreffen geraten

Im Tiebreak gerieten die deutschen Volleyballer direkt entscheidend ins Hintertreffen. Den 0:3-Rückstand holten sie nicht auf, weil die Annahme wie im vierten Satz die gegnerischen Aufschläge teilweise nicht unter Kontrolle bekam. Düren geriet gar 4:11 in Rückstand. Zwar verkürzte Evivo auf 8:11, doch sicher brachten die Hausherren Satz und Spiel zu Ende. Die wenigen Zuschauer sahen eine enge Partie, in der die Rheinländer aber nicht konstant auf hohem Niveau spielten: „Nur unsere Flatteraufschläge waren überzeugend, die Blockarbeit war dagegen überhaupt nicht konsequent”, urteilte Anton über zwei Aspekte des eigenen Spiels.

Nach dem 1:1-Satzausgleich machte Düren in Abschnitt 3 nach dem 17:17 die wichtigen Punkte. Aber im vierten Abschnitt lag Evivo, auch weil Bukarest über die Mitte punktete, 15:20 zurück. Zwar brachten Isaak, Kracht und Eichbaum ihr Team noch einmal heran - es reichte aber nicht. Nun muss Düren nächsten Dienstag das Rückspiel und den „Golden Set” gewinnen, um das Viertelfinale zu erreichen. Anton ist überzeugt: „Das schaffen wir.”