Düren/Aachen: Ein entspannter Sven Anton

Düren/Aachen: Ein entspannter Sven Anton

Entspannt sieht Sven Anton dem nächsten Meisterschaftsspiel entgegen: „Der Gegner muss auch erst einmal drei Sätze gewinnen.” Der Gegner heißt Generali Haching und tritt am morgigen Samstag ab 19.30 Uhr in der Arena Kreis Düren zum Rückspiel bei der Mannschaft des Dürener Trainers an.

Im Hinspiel ließen die Bayern die Rheinländer nicht so richtig ins Spiel kommen: 3:0 siegten die Hachinger. Doch dieser Umstand wie auch die Niederlage im Pokalfinale nach 2:0-Satzführung beeindrucken den Evivo-Coach vor dem dritten Spieltag der Rückrunde keineswegs: „Natürlich haben wir eine Chance, den Pokalsieger und Vizemeister zu schlagen.”

Wichtig wird es sein, dass Dürens Diagonalangreifer und Mannschaftskapitän Christian Dünnes die Last der Verantwortung nicht alleine tragen muss. „Unsere Außenangreifer müssen auch punkten”, fordert Anton. Und wenn es denn gelingt, mit Aufschlägen Haching unter Druck zu setzen, ist Anton noch zuversichtlicher: „Meine Mannschaft zählt schließlich zu den Teams, die in Block- und Feldabwehr besonders stark agieren.” Hachings Angreifer sollen sich an den Händen und Armen der Dürener die Finger wund schmettern.

Das beste Mittel zur Stärkung des Selbstvertrauens sind Erfolge. Nicht anders sieht es bei Alemannia Aachens Bundesliga-Frauen aus. Das Team von Cheftrainer Stefan Falter hat von seinen bislang zehn Partien sechs gewonnen und ist damit eindeutig über dem Soll. Bei den 3:2-Siegen in Münster und gegen Köpenick bewiesen die „ladies in black” zuletzt, welch vorbildliche Moral sie auszeichnet. Die wird man auch bei der schweren Aufgabe am Samstag in die Waagschale werfen. Es geht zum Pokalfinalisten VfB Suhl, wo es ein Wiedersehen mit der ehemaligen Aachenerin Mareike Hindriksen geben wird.

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