Aachen: Die „Ladies“ wollen sich belohnen

Aachen: Die „Ladies“ wollen sich belohnen

Beim klaren 3:0-Sieg der „Ladies in Black“ Aachen über Potsdam beim Berlin-Wochenende zum Auftakt der Saison stand Marek Rojko noch als verantwortlicher Trainer an der Seitenlinie, am Samstag (19 Uhr) wird sich der Slowake vor dem ersten Ballwechsel von den Aachener Fans verabschieden.

„Wir werden daraus kein Riesenspektakel machen, auch aus Rücksicht auf unseren neuen Trainer“, sagt Geschäftsführer Bastian Heckert, „aber natürlich wollen wir Marek Rojko Gelegenheit geben, sich von den Anhängern zu verabschieden.“

Sein Nachfolger Manuel Hartmann sieht bei seiner Heimpremiere allerdings größere Probleme wegen der ansteigenden Formkurve des SC Potsdam als in der Verabschiedung seines Vorgängers. „Ich finde das gut, dass der Verein das macht, Marek hat hier viel geleistet“, sagt Hartmann und hofft, dass sich seine Spielerinnen für die harte Arbeit belohnen. „Gegen Potsdam soll nicht nur ein gutes Spiel gezeigt werden, wir wollen auch was Zählbares mitnehmen, auch um nach oben noch einmal anzugreifen.“

Saskia Hippe als zentrale Spielerin

Zentraler Punkt dabei dürfte sein, Diagonalangreiferin Saskia Hippe aus dem Spiel zu nehmen. „Sie bekommt mit Abstand die meisten Bälle, sie schlägt mit Abstand die meisten Angriffe aus schlechter und guter Annahme“, lautet die Analyse von Aachens Coach. Sicher ist aber auch, dass die Nationalspielerin nicht komplett auszuschalten ist, „aufgrund ihres riesigen Repertoires hat sie viele Möglichkeiten“.

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