Aachen: Bednarova-Abschied: Die Stellungnahme des Vereins

Aachen: Bednarova-Abschied: Die Stellungnahme des Vereins

Dass Karolina Bednarova in der kommenden Saison nicht mehr das Trikot der „Ladies in Black“ Aachen tragen wird, hat - deutschlandweit - für heftige öffentliche Reaktionen gesorgt.

So heftig, dass sich der Volleyball-Bundesligist zu einer zweiseitigen Stellungnahme veranlasst sieht - unterschrieben von Dr. Frank Schidlowski als Vorsitzender des PTSV Aachen, Sebastian Heckert und Reinhard Strauch, Geschäftsführer und Sportdirektor der „Ladies in Black“.

Wie am Mittwoch berichtet, unterbreitet der Volleyball-Bundesligist der 28-jährigen Tschechin keinen neuen Vertrag mehr. Der Verein wehrt sich primär gegen den entstandenen Eindruck, dass diese Entscheidung für die Kapitänin völlig überraschend kam.

Vielmehr sei sie bereits im Januar über die Tatsache informiert worden, dass die kommende Saison mit einem verringerten Etat bestritten werden müsse und „eine Erneuerung ihres Spielervertrages zu gleichen oder gar den vor ihr gewünschten verbesserten Kondiitionen nicht darstellbar sei“, sollten nicht weitere Sponsoreneinnahmen generiert werden.

Zudem sei mit der Außenangreiferin als einzige Spielerin vor Saisonende über die zukünftigen Planungen gesprochen worden. In einem abschließenden Gespräch Ende März sei zudem über eine Mitarbeit im Verein über die sportliche Karriere hinaus und ein Abschiedsspiel gesprochen worden. „Wir möchten Karolina Bednarova unsere höchste Wertschätzung und höchsten Respekt für das in und für Aachen Geleistete aussprechen“, endet die Stellungnahme.

Eher beiläufig ist eingeflochten, dass auch „weiteren erfahrenen Spielerinnen (z.B. Marija Pucarevic und Maja Burazer) mitgeteilt werden musste, dass ihre Verträge mit den LiB beendet werden müssen“.

(rom)