Aachen: Aachener „Ladies in Black“ siegen klar gegen Erfurt

Aachen: Aachener „Ladies in Black“ siegen klar gegen Erfurt

Nach 57 Minuten reiner Spielzeit haben die „Ladies in Black“ Aachen vor 924 Zuschauern mit 3:0 (25:9, 25:20, 25:7) gegen den Tabellen-Zehnten Schwarz-Weiß Erfurt gewonnen und sich auf den vierten Tabellenplatz der Liga geschoben.

Unmittelbar vor dem Aufwärmen beider Teams hatten sowohl Aachens Karnevalsprinz Mike I. und sein Hofstaat, als auch die Prinzengarde um Kommandant Dirk Trampen der Neuköllner Straße und ihren Volleyball-Fans einen stimmungsvollen Besuch abgestattet.

Vor dem Aufwärmen beider Teams hatten Aachens Karnevalsprinz Mike I. (r.) und die Prinzengarde um Kommandant Dirk Trampen (l.) den Volleyball-Fans einen stimmungsvollen Besuch abgestattet. Foto: Andreas Steindl

Als um 18 Uhr das Spiel begann, dauerte es nicht lange, da merkten die Erfurter Angreiferinnen am eigenen Leib, welche Qualität der Aachener Block in dieser Saison hat. Immer wieder schlugen die Angriffsbälle der Gästespielerinnen fast noch schneller wieder im eigenen Feld ein, als sie ihre Angriffshände verließen.

Dies führte zu einer spürbaren Verunsicherung auf der Seite der Thüringerinnen, welche dann ihr Glück in Lobs oder Driveschlägen suchten. Hiermit wiederum hatten die Aachenerinnen um die starke Außenangreiferin Nicole Oude Luttikhuis keine Probleme.

Satz eins ist in Punkteständen mit 8:2, 16:7, 21:8 und 25:9 schnell erzählt. Die insgesamt natürlich sehr zufriedene Ladies-Trainerin Saskia van Hintum monierte bei ihrem Team nach der Partie lediglich an, dass man dann im zweiten Durchgang „Erfurt hat unnötigerweise mitspielen lassen“, was zu einem etwas knapperen Satzverlauf führte (8:5, 16:13, 21:17) und in einem 25:20 mündete.

In der 10-Minuten-Pause schien sie dann aber die richtigen Worte gefunden zu haben, denn nun brillierte ihr Team erneut durch knallharte Angriffe, imponierende Blocks und sehr viel Druck ausübende Aufschläge gegen das phasenweise leicht überforderte Erfurter Team: 8:3, 16:6, 21:7 und 25:7 dann die logische Konsequenz.

Beste Spielerin auf Gäste-Seite wurde — durch van Hintum bestimmt - die japanische quirlige Libera An Saita. Durch Aachens klaren 3:0-Sieg und die Ergebnisse der Konkurrenz um Rang vier machte am Abend der Blick auf die Tabelle Riesen-Spaß: Aachen steht nun mit einem Sieg mehr und zwei Punkten Abstand auf die Verfolger auf dem wichtigen Playoff-Platz 4.

Saskia van Hintum blickte nach dem Match etwas voraus und freute sich auf des Match nächste Woche beim Tabellen-Zweiten Dresden: „Das ist eine letzte Möglichkeit für uns, bei einem der drei Top-Teams etwas zu holen.“

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