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Stolberg: Udo Lipka will mit dem VfL Vichttal die Spitze angreifen

Stolberg : Udo Lipka will mit dem VfL Vichttal die Spitze angreifen

Hauptsache, die Jungs bleiben gesund — das steht über allen Gedanken, die sich Udo Lipka im Hinblick auf die kommende Saison macht. Der Trainer des Fußball-Landesligisten VfL Vichttal hat in der letzten Spielzeit eine Rückrunde erlebt, „die ich nicht noch einmal haben muss.“

„Mir fehlten sieben bis zehn verletzte Spieler. Bleibt uns das erspart, können wir unter die ersten Fünf der Liga kommen“, ist Lipka überzeugt. Der Coach, der seine Mannschaft vorletzte Saison auf Tabellenplatz 3 und zuletzt auf Rang 5 geführt hat, geht noch einen Schritt weiter: „Wir wollen besser als in unserem ersten Landesliga-Jahr abschneiden, einen Schritt nach ganz oben machen.“ Also ist das Wort Aufstieg nicht tabu? „Ist es nicht“, sagt Lipka selbstbewusst.

Der VfL, der mit Wojtek Walica (zum FC Inde Hahn) lediglich einen Abgang vermeldet, geht mit einem „leicht abgespeckten“ Kader in sein drittes Landesliga-Jahr. Ob Abwehrspieler Thomas Sabacinski noch einmal spielt, ist für Lipka zumindest fraglich: „Er wird uns nach seiner Achillessehnen-OP jedenfalls lange fehlen, da müssen wir abwarten, was danach ist“, sagt der Coach.

Externe Neuzugänge hat Vichttal nicht verpflichtet. „Wir gehen inklusive zweier Torhüter mit 21 Spielern in die Saison, setzen bei den Neuen ausschließlich auf den eigenen Nachwuchs“, führt der Trainer insgesamt über ein Dutzend verheißungsvolle Jungspunde an die Landesliga heran, die sich dort möglichst bald etablieren sollen.

Die Klasse schätzt Lipka als „sehr ausgeglichen, aber stärker ein als in der vergangenen Spielzeit“, er wird aber die Lokalduelle nach den Aufstiegen von SV Eilendorf und Hertha Walheim sowie den Abstiegen von Rhenania Richterich und Arminia Eilendorf vermissen.

Die Stärken seiner Mannschaft stellt Lipka in den Vordergrund seiner Überlegungen: „Wir haben einen eingespielten, sehr guten Kader, in den wir die jungen Burschen einbauen werden.“ So verspricht der Coach „offensiven und attraktiven Fußball“.

Der VfL schoss in der abgelaufenen Saison zu Hause die meisten Tore der Liga und kassierte nur eine Heimniederlage. „Das wollen wir unseren Zuschauern auch 2014/15 bieten“, verrät Lipka, der schwerpunktmäßig „zwei bis drei Spielsysteme“ einstudieren wird, „die wir dann durchspielen werden“.

Und um den „Wohlfühlfaktor“ in der Mannschaft zu steigern, hat der VfL mit Marc Unterbach einen Physiotherapeuten und mit Alex Moselle auch erstmals einen Athletik-Trainer ins Team geholt. Die eigenen Ansprüche sind hoch beim VfL. Top-Favoriten sind für Udo Lipka aber auch die Absteiger Nierfeld und Hilal Maroc Bergheim sowie Wesseling-Urfeld und der SV Breinig.