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Jülich: TTC in der ungewohnten Favoritenrolle

Jülich : TTC in der ungewohnten Favoritenrolle

Der TTC SIG Combibloc Jülich plant noch zweigleisig - für die 1. und die 2. Bundesliga in der kommenden Saison. Das könnte sich erledigt haben, sollten die Herzogstädter am Sonntag nicht den erforderlichen Pflichtsieg bei Schlusslicht TSV Tündern erreichen (14 Uhr).

„Wenn wir da nicht gewinnen, ist das Kind in den Brunnen gefallen”, warnt Sportlicher Leiter Knut Gollnow. Immerhin ist der Vergleich am Sonntag der einzige in dieser Spielzeit, in den der TTC als Favorit startet.

Tündern, das im Hinspiel selbst mit einem lädierten Jülicher Spitzenakteur Lars Hielscher 6:3 geschlagen wurde, ist durch den Ausfall des angeblich verletzten Brasilianers Thiago Monteiro auf dem Papier noch schwächer.

Gerüchte besagen, dass der Südamerikaner den Verein bereits verlassen hat. Der TTC tritt die Reise so wettbewerbsfähig wie selten in den letzten Monaten an. Hielscher, Seiya Kishikawa, Marcos Freitas und Jakub Kosowski sind gesund. „Lars´ Form ist noch nicht bei 100 Prozent, er ist aber viel weiter als im Dezember”, sagt Gollnow über die Nr. 1, die bei Werder Bremen angeheuert hat.

Als bislang teuerster Akteur spielte Hielscher in den Planungen des TTC keine Rolle mehr. Bekanntlich beschäftigt sich die Jülicher Führungsriege auch aus finanziellen Sorgen mit einem Konsolidierungsjahr in der 2. Liga.