Stimmen zum WM-Aus

Aachen: Netzschau: Das Deutschland-Aus im Internet

Der 27. Juni 2018 ist ein historischer Tag. Erstmals in der WM-Geschichte muss Deutschland nach der Vorrunde die Koffer packen und nach Hause fliegen. Der Fluch des amtierenden Weltmeisters hat an diesem Mittwoch auch vor Deutschland nicht Halt gemacht. Wir haben die Reaktionen aus dem Netz zur Pleite gegen Südkorea und dem Aus in der Vorrunde.

Gary Lineker, ehemaliger engländischer Fußballspieler, meißelte einst die Weisheit in Stein, dass ein Spiel stets 90 Minuten dauert und am Ende immer die Deutschen gewinnen. Nach dem DFB-Vorrunden-Aus bei der WM 2018 in Russland sieht er das nun anders:

Nach Hohn und Spott muss nicht groß gesucht werden, wenn sich der Titelverteidiger nach drei Spielen verabschiedet.

Linksverteidiger Jonas Hector trifft es besonders hart. Mit dem 1. FC Köln ist er am Saisonende abgestiegen. Und belegt nun auch bei der WM den letzten Platz in der Gruppe.

Wenn Deutschland eines immer war, dann eine Turniermannschaft. Dieses Naturgesetzt gilt nun nicht mehr. Schlaue Köpfe sollten Newtons Gesetze noch einmal genauer unter die Lupe nehmen.

Italien und die Niederlande haben sich gar nicht erst für die Spiele in Russland qualifiziert. Für einige Menschen im Netz haben die beiden Nationen letztendlich nun doch mehr richtig gemacht, als zunächst geglaubt wurde.

Zumindest gibt die deutsche Nationalmannschaft den Brasilianern keine Gelegenheit die Schmach von 2014 (Anmerkung: Deutschland schlug das Gastgeberland der WM im Halbfinale mit 7:1). Nimm das, Brasilien!

Manchmal passt Werbung auf Internetseiten dann einfach ...

Es gibt aber trotzdem noch Hoffnung. In zwei Jahren ist wieder Europameisterschaft und die Chancen der Deutschen sind gar nicht so schlecht:

(bph)