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Aachen: Springreiten: Kleiner Rückschlag an Tag zwei

Aachen : Springreiten: Kleiner Rückschlag an Tag zwei

Eine gute Leistung an einem ersten Wettkampftag bringt immer ein paar hübsche Dinge mit sich, und so war das auch bei der deutschen Springreiter-Equipe nach dem guten Start beim Turkish Airlines-Preis am Mittwoch.

Klar, da war die zwischenzeitliche Führung in der Mannschaftswertung, und da war die ziemlich gute Laune im gesamten Team, bei jedem Reiter und auch bei Bundestrainer Otto Becker; sie grinsten nach dem gelungenen Auftakt um die Wette.

Es ist jetzt nicht so, dass die deutsche Mannschaft am Donnerstag dann Trübsal geblasen hätte; da war immer noch ein Lächeln, es sind ja noch alle Chancen da, aber das Lächeln war jetzt nicht mehr ganz so breit. Die deutsche Mannschaft ist im ersten Umlauf des Nationenpreises vom ersten auf den dritten Platz zurückgefallen; sie liegt mit 8,4 Strafpunkten hinter Frankreich (5,7) und den Niederlanden (7,82). „Wir sind trotzdem noch im Rennen“, sagte Becker. „Und wir werden versuchen, im zweiten Umlauf einen Fehler weniger zu machen als die Konkurrenz.“

Diesen einen Fehler haben die Deutschen am Donnerstag mehr gemacht. Ludger Beerbaum auf Chiara und Daniel Deußer auf Cornet d‘Amour ritten souveräne Nullrunden, ihre Kollegen aber patzten. Christian Ahlmann lieferte auf Taloubet mit einem Abwurf das Streichergebnis, während Meredith Michaels-Beerbaums Fehler am Wassergraben mit Fibonacci in die Wertung einfloss. Die Franzosen und die Niederländer brachten hingegen drei Nullrunden ins Ziel. „Wir werden auf jeden Fall angreifen“, sagte Becker, im heutigen zweiten Umlauf (Skizze) erwartet er noch weitere Verschiebungen. Im Einzel führt weiter Pénélope Leprevost aus Frankreich vor Beerbaum (0,75).

(luk)