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Jülich/Würzburg: SIG darf erst mal durchatmen

Jülich/Würzburg : SIG darf erst mal durchatmen

Die SIG Combibloc Jülich/Hoengen hat in der Tischtennis-Bundesliga offensichtlich die Wende zum Besseren geschafft.

Nach dem 6:4-Erfolg am späten Freitagabend bei Aufsteiger Müller Würzburg gelang am Sonntag an eigenen Tischen ein überraschendes 5:5 gegen Meister Borussia Düsseldorf.

„Dieses Spiel können wir nur verlieren”, hatte Jülich/Hoengens Manager Arnold Beginn vor dem ersten Ballwechsel am Nachmittag gegen den Rheinischen Rivalen Borussia Düsseldorf gemutmaßt.

Was im Nachhinein wie Tiefstapelei wirken mochte, war eine zu diesem Zeitpunkt durchaus realistische Einschätzung des eigenen Leistungsvermögens.

Denn schon beim 6:4-Erfolg in Würzburg, dem ersten Saisonsieg der SIG, traten die alten Probleme auf: Spitzenspieler Trinko Keen verlor beide Einzel.

„Im Moment hat er einfach kein Bundesliga-Niveau”, attestierte Beginn dann auch dem langen Blonden, der seine Magen-Darm-Grippe offensichtlich immer noch nicht restlos überwunden hat. Auch gegen Düsseldorf konnte Keen keines seiner beiden Einzel gewinnen.

Dafür wird die Leistung seines Partners im oberen Paarkreuz immer konstanter. Lars Hielscher steuerte jeweils einen Zähler bei. Da sowohl in Würzburg als auch gegen Düsseldorf beide Doppel gewonnen wurden, kam Keens Formschwäche nicht so stark zum Tragen.

„Wir schaffen es derzeit einfach nicht, dass alle vier Spieler mal gleichzeitig ihre Normalform bringen”, stellte Arnold Beginn fest.

Doch unterm Strich war der SIG-Manager mit dem Wochenende hoch zufrieden. Drei Punkte und ein Mittelfeldplatz - Jülich/Hoengen darf erst einmal durchatmen.