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Jülich: Roßkopf, Takakiwa und Apolonia bleiben

Jülich : Roßkopf, Takakiwa und Apolonia bleiben

Wenn in den kommenden Wochen die jährliche Personalverschiebung in der Tischtennis-Bundesliga beginnt, ist der TTC Indeland Jülich nicht mit im Spiel. Die Planungen für die nächste Saison sind im Wesentlichen abgeschlossen.

Gesucht wird noch eine Nummer vier, weil Marcos Freitas den Klub im Sommer nach zwei Jahren verlassen wird. Der junge Portugiese wechselt zu Borussia Düsseldorf, teilte der TTC mit. Dort ist sein persönlicher Manager Andreas Preuß der sportliche Chef.

Die Jülicher setzen ein weiteres Jahr auf ihre Top-Drei Jörg Roßkopf, Taku Takakiwa und Tiago Apolonia. „Wir sind weitestgehend klar”, sagte Cheftrainer Johannes Dimmig, der die Mannschaft auch künftig coachen wird. „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit diesen drei Spielern auch gut fahren werden.”

Doch Dimmig weiß auch, dass die Bundesliga noch stärker werden wird als sie es ohnehin schon ist. Die Einführung des neuen Systems mit Dreier-Mannschaften und verkürzten Sätzen wird das Niveau weiter ansteigen lassen. Zudem wird die TV-Präsenz neue Geldquellen sprudeln lassen.

Doch in welchem Maße die Vereine über Mehreinnahmen verfügen können, ist derzeit noch nicht abzusehen. Denn erst im Frühjahr muss die Produktionsgesellschaft Contenthouse der Liga Nägel mit Köpfen präsentieren. Dem Vernehmen nach ist die Geschichte schon auf eine erfolgsträchtige Schiene gesetzt.

Doch bis dahin werden die Jülicher mit der Verpflichtung einer Nummer vier nicht warten. Zumal für die nächste Saison kein aktueller chinesischer Nationalspieler in der Bundesliga spielen wird.

Der nationale Verband verlegte nämlich die Super-Liga wegen der Olympischen Spiele in Peking auf September und Oktober. Und da besteht für alle Spieler des chinesischen A-Kaders Präsenzpflicht.