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Maastricht: Risi rast auch im MECC zum Sieg

Maastricht : Risi rast auch im MECC zum Sieg

Die Atmosphäre, das Ambiente, die Stimmung, die Organisation im Maastrichter Kongresszentrum MECC - großartig.

Die Leistungen der zwölf Paare beim ersten Euro-Sechstagerennen in der limburgischen Metropole seit 19 Jahren - atemberaubend. Was Organisator Frank Boelé, der Vorsitzende der Stiftung „Eurozesdaagse”, Jan Hoen, der sportliche Leiter Danny Nelissen und ihr Team da auf die Beine gestellt hatten zwischen dem 28. September und dem 3. Oktober, muss Vergleiche mit den etablierten Sixdays nicht scheuen.

Dass am Ende ein „Weltmeister” mit neuem Partner der hochrangigen Konkurrenz davon fuhr, krönt eine Veranstaltung, die sich im nächsten Jahr fortzusetzen lohnt: Bruno Risi, der Schweizer, der mit seinem früheren Partner Kurt Betschart mit 37 Siegen so viele Sechstagerennen gewann wie kein anderer Aktiver, behielt am Ende mit seinem Landsmann Franco Marvulli die Nase vorn (0 Runden/364 Punkte). Da auch die zweit- und drittplatzierten Mannschaften die Rennen in derselben Runde beendeten, entschieden die Punkte.

Das belgisch/italienische Duo Iljo Keisse/Marco Villa kam auf 333 Zähler, das favorisierte niederländische Paar Danny Stam/Peter Schep fuhr auf Rang drei (330), während der Stolberger Radprofi Jens Mouris vom Team regiostrom-Senges mit Partner Marc Hester Rang fünf (5/242) und Andreas Beikirch/Gerd Dörich (Jülich-Titz/Stuttgart) Platz sechs belegten (8/107).

„Nach verständlichen anfänglichen Schwierigkeiten durch Gerds späte Nominierung haben wir uns doch steigern können”, war Beikirch zufrieden. Das konnte auch Jan Hoen sein: „Erfreulich, dass so viele deutsche Zuschauer gekommen sind.” Und Danny Nelissen gab den Radrennern gute Noten: „Die Fahrer haben glanzvolle sportliche Leistungen gezeigt.”