Volleyball-Drittligist verliert gegen Solingen

Volleyball : Der PTSV Aachen kassiert eine unglückliche Niederlage

Der Volleyball-Drittligist unterliegt Solingen 1:3. Das Regionalliga-Team sichert einen Punkt in Hürth. Die Frauenteams zeigen Licht und Schatten.

DRITTE LIGA

PTSV Aachen – Solingen 1:3 (23:25, 25:17, 21:25, 21:25): „Da war mehr drin“, meinte PTSV-Diagonalspieler Johannes Sülldorf enttäuscht. „Wir haben leider den Anfang ein wenig verschlafen, sind aber im ersten Satz durch eine starke Aufschlagphase noch einmal auf 18:18 herangekommen, haben ihn dennoch hinten raus knapp verloren“, berichtete Sülldorf. Der zweite Satz ging klar für Aachen aus. „Den dritten und den vierten Satz haben wir jeweils in der Crunch-Time abgegeben. Im vierten führten wir zwischenzeitlich sehr deutlich, konnten ihn aber aufgrund von Eigenfehlern nicht für uns entscheiden.“ Mindestens einen „Zähler, der auf dem Silbertablett lag“, hätte das PTSV-Team holen können. „Dass uns das nicht gelungen ist, ist sehr, sehr schade“, so Sülldorf. Das leidige Thema bei den Kaiserstädtern bleibt die mangelnde Konstanz.

REGIONALLIGA

Hürth II – PTSV Aachen II 3:2 (23:25, 25:22, 23:25, 25:20, 15:9): „Wir haben gegen ein sehr starkes Team einen Punkt geholt. Das ist gut“, lobte PTSV-II-Spielertrainer Niklas Rademacher sein Team. Er räumte aber auch ein: „Natürlich ist es immer schade, wenn man im fünften Satz ist und dann nicht gewinnt.“ Mehr Punkte wären möglich gewesen, aber: „Man muss ganz ehrlich sagen, dass wir fast immer am Ende der Sätze hinten lagen und uns dann herankämpfen mussten“, resümierte Rademacher.

Positiv empfand Rademacher, „dass wir sehr viel gewechselt haben und dadurch immer neue Möglichkeiten genutzt haben. Alle haben sich gut eingebracht, das ist wichtig für die nächsten Spiele“.

FRAUEN, REGIONALLIGA

Langenfeld – PTSV Aachen II 3:0 (25:12, 25:20, 25:21): „Wenn ich einmal wüsste, woran es liegt, dass wir bei Spielen nicht annähernd unsere Trainingsleistungen bringen“, rätselte PTSV-II-Trainerin Martina Schudoma. Schonungslos ging sie in die Analyse: „Der erste Satz war unterirdisch, und auch fünf Auswechselungen haben da wenig gebracht. Unglaublich viele Eigenfehler.“ Erst im dritten Satz wurde es merklich besser – bis zu einem gewissen Punkt: „Da haben wir lange geführt und beim 20:20 vier Eigenfehler gemacht: Annahme verbaggert, drei Angriffsfehler, ein Mal ins Netz.“

FRAUEN, OBERLIGA

Bottrop/Borbeck – PTSV Aachen III 1:3 (25:19, 26:28, 11:25, 21:25): Trotz einer Verletzung der Aachener Mittelblockerin Marina Averdung im zweiten Satz konnte das Team knapp gewinnen. „In den folgenden Sätzen spielte unsere Außenangreiferin Caro Wynands über die Mitte und löste die neue Aufgabe hervorragend“, betonte PTSV-III-Coach Lutz Fettweis. Der Trainer sagte: „Mit guter Abwehrleistung und starken Aufschlägen konnten wir den ersten Sieg in dieser Saison feiern und an Bottrop/Borbeck vorbeiziehen.“

(kte)
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