Taekwondo-Großmeister nach langer Krankheit gestorben

Gestorben : Trauer um Kim Chul-Hwan

Er hat die koreanische Kampfsportart Taekwondo in Aachen und Umgebung geprägt. Jetzt ist Großmeister Kim Chul-Hwan, Jahrgang 1953, nach langer Krankheit in Aachen gestorben.

Der Koreaner hinterlässt eine Ehefrau und zwei Töchter. 1978 kam Kim in die Bundesrepublik und gründete ab 1980 mehrere Taekwondo-Schulen im Aachener Großraum.

Er wurde zur Institution in der deutschen Kampfsportszene und formte und förderte zahlreiche erfolgreiche Kämpfer.

Auch Wolfgang Dahmen, Mathematik-Professor an der RWTH Aachen, Leibniz-Preisträger und Vizeweltmeister des Jahres 1975, trainierte in seiner Hankook-Schule. Kim selbst wurde 1973 Weltmeister mit der koreanischen Mannschaft, war Asienmeister und gewann 1978 die Pre World Games in Seoul.

(bsc)
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