Oberbruch: Sparkassen-Hallencup: Wer löst die letzten Tickets?

Oberbruch: Sparkassen-Hallencup: Wer löst die letzten Tickets?

Draußen stürmt und regnet es, aber in der Halle wird es schön warm sein. Während der restliche Outdoor-Fußball an diesem Wochenende auf der Kippe steht, wird am Samstag in der Oberbrucher Stadionhalle ganz sicher gespielt.

Auf dem Programm steht die Vorrunde des Sparkassen-Hallencups für die Fußballerinnen. Die letzten vier Tickets für die Endrunde am 13. Januar 2018 — dann ab 13 Uhr in der Oberbrucher Don-Bosco-Halle — sind noch zu vergeben.

Insgesamt zehn Teams messen sich in zwei Vorrundengruppen, die Gruppe A startet um 13 Uhr, die Gruppe B um 16 Uhr. Die jeweils beiden Gruppenersten werden zum Schluss das begehrte Ticket in der Hand halten. In der Gruppe A treten die beiden Landesligisten SC Stetternich und Sportfreunde Hörn gegen den Bezirksligisten Alemannia Straß und die beiden Kreisligisten SV Eilendorf und SC Mausauel-Nideggen an. In der Vorrundengruppe B (ab 16 Uhr) stehen die Landesligisten Eintracht Kornelimünster und VfR Unterbruch drei Bezirksligisten — SCB Laurenzberg, Falke Bergrath und Borussia Derichsweiler — gegenüber.

Im vergangenen Jahr gelang es dem SC Stetternich und dem VfR Unterbruch, der das Turnier ausrichtet, in der Gruppe A das begehrte Ticket zu lösen. Mit je neun Punkten hatten die beiden Klubs Waldenrath-Straeten aufgrund des besseren Torverhältnisses auf Platz drei gedrängt. In der Gruppe B blieb Derichsweiler ungeschlagen und setzte sich mit zehn Punkten vor Hörn (9) durch.

In der Endrunde warten die Regionalligisten Sportfreunde Uevekoven und Alemannia Aachen in den Gruppen A bzw. B auf die Qualifikanten. Ebenfalls gesetzt sind die beiden Mittelrheinligisten Kohlscheider BC (Gruppe A) und TuS Jüngersdorf-Stütgerloch (B).

Im Januar 2017 hatten Aachen und Uevekoven ihre jeweiligen Endrundengruppen gewonnen und sich im Halbfinale gegen Stetternich (3:2) bzw. Kohlscheider BC (3:1) durchgesetzt. Im Neunmeterschießen hatte der Dürener Landesligist mit 2:1 im Kampf um Platz drei dann das bessere Ende für sich.

Das Entscheidungsschießen war an Spannung kaum zu überbieten gewesen, denn die Keeperinnen beider Klubs hatten diverse Schüsse gehalten, zudem einige Spielerinnen in der Aufregung verschossen. So mussten am Ende zwölf Anläufe her, ehe der Stetternicher 2:1-Sieg endlich eingetütet war. Zusätzliche Belohnung: Annika Ingenhaag wurde als besten Torhüterin des Turniers ausgezeichnet. Sie war nicht nur während des Turnier ein großer Rückhalt für ihre Kolleginnen, sondern hatte auch gleich drei Neunmeter pariert.

Im Finale stellte Uevekoven, schon 2016 Finalsieger gegen Alemannia, die Weichen früh auf Sieg: 4:2 lautete das Endergebnis. Uevekovens Coach Markus Rothe bekennt sich zum Hallen-Fußball: „Ich bin ein Freund dieser Spielform. Der Sparkassen-Hallencup ist ein sehr wichtiges Ereignis für uns.“ Nach dem Titelgewinn bei der vergangenen Hallencup-Auflage streben die Sportfreunde eine „Wiederholung des Erfolgs“ an. „Wir müssen als Regionalligist wieder das Halbfinale erreichen“, ruft er das Minimalziel aus.

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