Aachen: Sparkassen-Hallencup: Kohlscheider BC kommt nicht über Vorrunde hinaus

Aachen : Sparkassen-Hallencup: Kohlscheider BC kommt nicht über Vorrunde hinaus

„Die Vorrunde habe ich leider nie überstanden“, sagt Andreas Puzicha. Als Spieler nahm er mit Rhenania Richterich und dem Kohlscheider BC am Traditionsturnier — „insgesamt fünf Mal bin ich hier aufgelaufen. Erstaunlich oft, wenn man bedenkt, dass ich mit meinen fast zwei Metern nicht der geborene Hallenspieler bin“, scherzt der Coach des KBC.

Am Freitag kam Puzicha mit seinem Team nicht über die Gruppenphase hinaus. Eigentlich schade, feierte er doch seinen 32. Geburtstag. Heimlich hatte er sich ein Vorrunden-Finale gegen Alemannia Aachen als Geschenk von seiner Mannschaft gewünscht. Ein Wunsch, der unerfüllt blieb, weil man die Gruppenspiele gegen Hertha Walheim (4:5) und den SV Eilendorf (5:7) verlor.

Dafür wünschte sich Puzicha im Anschluss ein anderes Geschenk: „Kurzfristig möchten wir gerne bei der Herzogenrather Stadtmeisterschaft in der Halle gewinnen. Am meisten wünsche ich mir aber den Klassenerhalt am Ende der Saison — das ist noch wichtiger.“ Zumindest haben seine Spieler genügend Zeit, um daran in den verbleibenden 17 Landesliga-Spielen zu basteln.

Der Abend bleibt Puzicha dennoch gut in Erinnerung. „Wir wollten zeigen, dass wir mithalten können. Das ist uns gelungen. Am gleichen Abend zu spielen wie Alemannia Aachen, der größte Aachener Klub, war für die Mannschaft und für mich eine tolle Erfahrung.“

Generell sei der Sparkassen-Hallencup mit keinem anderen Turnier der Region vergleichbar: „Die Stimmung ist top. Es ist immer gut besucht. Für einen Amateursportler kann es nichts Schöneres geben, als vor so vielen Zuschauern aufzulaufen. Bei unseren Ligaspielen sind selbst nur in Ausnahmefällen 600, 700 Leute. Hier spielt man vor fast doppelt so großem Publikum — das ist traumhaft, da kribbelt es bei mir. Da wird der eine oder andere Spieler aber auch nervös bei.“

Weil Puzicha an seinem Geburtstag nicht nur an sich dachte, beschenkte er seine Spieler zum Abschluss des Abends. „Ich gebe den Jungs ein Bier oder eine Currywurst aus. Das gehört sich so.“

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