Aachen: Sparkassen-Hallencup: 100 Prozent von der Atmosphäre begeistert

Aachen : Sparkassen-Hallencup: 100 Prozent von der Atmosphäre begeistert

Es ist angerichtet — für eine Endrunde vom Feinsten: Zwei Regionalligisten und vier Mittelrheinligisten kämpfen am Samstag in der Endrunde um den Sparkassen-Hallencup, den unserer Zeitung präsentiert. Wenn um 15 Uhr angepfiffen wird, ist ein Team nach 19 Jahren Abstinenz wieder dabei: Alemannia Aachen.

Nach einer hart umkämpften Vorrunde setzte sich das Team von Fuat Kilic im Vorrundenfinale nach hinten raus locker mit 8:2 gegen Landesligist SV Eilendorf durch.

„Im Laufe des Spiels hat man den Klassenunterschied deutlich gesehen“, war Kilic mit dem engagierten Auftritt zufrieden. Wie auch die zahlreichen Fans, die die Alemannia angefeuert hatten. „Ich bin von der Atmosphäre hier 100 Prozent begeistert. Man merkt, die Fans lechzen geradezu danach, dass wir wieder teilnehmen.“

Alemannia hatte schnell zwei Treffer vorgelegt durch Kai-David Bösing und Mergim Fejzullahu, der neun Mal einnetzte. Timo Staritz gelang noch der zwischenzeitliche Anschluss, ehe die Alemannia davonzog. Timo Bindels setzte mit seinem Treffer den Schlusspunkt zum 2:8 aus Eilendorfer Sicht.

Der Einzug ins Vorrundenfinale war hart umkämpft, gegen Landesligist SV Rott hatte die Alemannia mit 3:5 zurückgelegen, ehe man einen 6:5-Erfolg eintütete. „Rott ist gegen uns bis an seine Grenzen gegangen, musste dem zum Schluss Tribut zollen. Das Spiel hatte Pokalcharakter, da wissen wir, was in der nächsten Runde des FVM-Pokals auf uns zukommt.“

Das letztlich klare 8:2 gegen Raspo Brand hatte aber für Aachens Coach nach zwei Zwei-Minuten-Strafen und der Roten Karte gegen Keeper Akif Sahin (Handspiel außerhalb des Strafraum) einen Beigeschmack. „No comment“, wollte Kilic sich nicht äußern, versprach aber „am Samstag machen wir weiter so.“ Eilendorf hatte sich in der Vorrunde gegen seine Ligakollegen Walheim (4:3) und KBC (7:5) durchgesetzt.

„Wir sind mit einem recht gemischten Team aufgetreten, die Gruppe mit den Landesligisten war anspruchsvoll, daher ist uns im Finale ein bisschen die Kraft ausgegangen“, sagte Eilendorfs „Co“ Carsten Wissing, der Achim Rodtheut vertrat. „Man hat den Klassenunterschied im Finale gemerkt, aber es war cool gegen Alemannia zu spielen. Für unsere jungen Spieler war es schwer, vor so einem großen Publikum die Leistung abzurufen.“

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