Walheim: Schafft die Eintracht noch die Wende in Witten?

Walheim: Schafft die Eintracht noch die Wende in Witten?

Die Töne sind sehr selbstbewusst. „Wir lassen nichts mehr anbrennen“, bereiten sich die Ringer des KSV Witten auf eine erfolgreiche Verteidigung ihres Vorsprunges vor.

Zum Achtelfinal-Rückkampf um die Deutsche Ringer-Mannschaftsmeisterschaft hatte der KSV Witten vergangenen Samstag ein 16:10 gegen den TV Eintracht Walheim in der Sporthalle des Inda-Gymnasiums vorgelegt. Dieses Plus an sechs Punkten will der Wittener Kader in der eigenen Fritz-Husemann-Sporthalle am Samstag „nach Hause“ bringen und sich fürs Viertelfinale (der Gegner wird höchstwahrscheinlich der KSV Köllerbach sein) qualifizieren. Der Kampf beginnt um 19.30 Uhr.

Schon unmittelbar nach dem Hinkampf hatte Walheims Trainer Yaschar Jamali übergroßen Hoffnungen einen Dämpfer verpasst. Er sagte nach der Niederlage, „das wird schwer, diesen Rückstand noch aufzuholen“. Der „Spielertrainer“, der selbst einen souveränen Sieg nach Hause fuhr und vier Punkte beisteuerte, schaut dabei auf seinen Personalbestand. Leichtgewichtler Purya Jamali ging schon leicht angeschlagen auf die Matte und zog sich bei seiner knappen Niederlage noch eine weitere Blessur zu. Auch Robin Pelzer (Griechisch-Römisch, 71 kg) droht auszufallen. Bei ihm besteht der Verdacht auf einen Bänderriss.

Nicht chancenlos

Martin Otto, er trat im Schwergewicht gegen den früheren Walheimer Kazim Aras an, wirkte auch nicht völlig fit und musste sich letztlich nach Punkten geschlagen geben. Etwas Zuversicht sollten die Athleten um Trainer Jamali aber dennoch mitnehmen. Denn sollten die beiden 75-Kilo-Ringer Ahmed Hyusein und Gevorg Zahakyan ihre Kämpfe — in Walheim standen jeweils 0:1-Niederlagen zu Buche — diesmal durchbringen, könnte es schon pari-pari in den Einzelvergleichen ausgehen. Denn mit Zviad Metreveli und auch Yaschar Jamali haben die Gäste zwei weitere Asse in den Ärmeln.

Desweiteren ist nicht ausgeschlossen, dass ein weiterer Walheimer (Maximillian Otto?) einen Überraschungssieg landet. Und dann stellt sich wirklich die Frage, wo denn was noch anbrennen könnte?

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